Der Knochenaufbau im Kiefer

| by | Dental-Infos | 0 comments:

Es kommt immer wieder vor, das der Kieferknochen eines Patienten sich durch Atrophie, sowohl in der Breite als auch in der Höhe verändert hat. In den meisten Fällen reicht dann die Substanz des eigenen Knochenmaterials für eine Platzierung von Implantaten nicht mehr aus. Ist das der Fall, dann hilft nur noch ein Knochenaufbau, entweder mit eigenem Knochenmaterial oder mit Knochenersatzmaterial. Die besten Ergebnisse werden allerdings mit körpereigenem Material erzielt. Erfahrungsgemäß sind Knochenteile aus dem Kieferwinkel oder dem Kinn am besten für eine Transplantation geeignet, in Ausnahmefällen kann auch Knochenmaterial aus dem Beckenknochen entnommen werden. Die Knochenstücke werden als Blocks aus dem jeweiligen Knochen entfernt und mit Hilfe von kleinen Schrauben aus Titan im Kieferknochen fixiert. Möglich ist aber auch ein gemahlenes Knochengranulat, was mit einer besonderen Membran abgedeckt wird. Nach ca. einem halben Jahr ist das Transplantat im Kiefer eingeheilt und die Implantate können wie geplant eingesetzt werden.


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