Deutschland, deine Zähne

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Wie steht es eigentlich um die Mundgesundheit der Deutschen?

Eigene Zähne bleiben länger erhalten

Direkt zu Beginn die gute Nachricht: Über die Jahre ist die Zahngesundheit der Deutschen immer besser geworden. Die Vierte Deutsche Mundgesundheitsstudie des Instituts der Deutschen Zahnärzte belegt, dass Erwachsene und Senioren ihre eigenen Zähne immer länger behalten. Der Grund: Karieserkrankungen, die letztendlich zu Zahnverlust führen, nahmen in den vergangenen Jahren immer weiter ab, während gleichzeitig die Anzahl der naturgesunden Zähne immer weiter stieg. Der im Idealfall lebenslange Erhalt der eigenen Zähne ist ein wichtiger Faktor für eine gute Lebensqualität. Eine gewissenhafte Zahnpflege daheim, regelmäßige Kontrolltermine und professionelle Zahnreinigungen beim Zahnarzt lohnen sich also doppelt.

Zähneputzen – aber richtig!

Wo Licht ist, das findet sich häufig auch Schatten. Trotz der ansteigenden guten Mund- und Zahngesundheit in Deutschland, wissen rund 20 Prozent unserer Mitbürger nicht, wie die richtige Zahnreinigung funktioniert. Das ergab eine Umfrage im Auftrag der mhplus Krankenkasse im Jahr 2013. Besonders erschreckend: Nach eigenen Angaben achtet nur jeder Vierte auf eine sorgfältige Zahnpflege und etwa 18 Prozent der Deutschen gaben an, das Zähneputzen häufiger auch mal zu vergessen. Diese Vernachlässigung der Zahnpflege ist zum Einen dem zunehmenden Alltagsstress geschuldet und zum Anderen einer großen Unsicherheit im richtigen Umgang mit Zahnbürste und Co.: 41 Prozent der Umfrageteilnehmer wünschen sich eine bessere Aufklärung über die korrekte Zahnreinigung daheim.

Grundsätzlich gilt, wer sich zweimal täglich die Zähne putzt und die Zahnzwischenräume mit Zahnseide reinigt, ist schon einmal auf dem richtigen Weg!

Von korrekter Putztechnik, über eine gute Zahnbürste bis hin zur passenden Zahncreme – bei diPura informieren wir Sie gerne und ausführlich darüber, wie die perfekte Zahnpflege funktioniert. Sprechen Sie uns einfach an.

Von Zahnarztmuffeln und Zahnfeen

Der Begriff deutet es schon an: Deutschlands Zahnfeen sind unter den Frauen zu finden. Der große Zahnreport 2014 der Barmer GEK deckt auf, dass mit rund 74,2 Prozent mehr Frauen regelmäßig zum Zahnarzt gehen als Männer. Letztere sind die Zahnarztmuffel. Ungefähr 66,4 Prozent und damit nur zwei Drittel der Männer nehmen regelmäßige zahnärztliche Kontrolltermine wahr. Woran kann das liegen? Männer sind häufig eben auch wahre Vorsorgemuffel. Viele gehen erst dann zum Arzt, wenn sie Schmerzen haben und vernachlässigen entsprechend wichtige Vorsorgeuntersuchungen. Dabei wissen wir doch schon lange: Vorsorge ist die beste Medizin! Erkrankungen wie Karies und Parodontitis können viel besser und unkomplizierter behandelt werden, wenn sie früh erkannt werden. Und, liebe Männer, was kann eine Frau mehr beeindrucken, als ein gewinnendes Lächeln mit gepflegten Zähnen? Also, auf zur Vorsorge, damit aus Zahnarztmuffeln wahre Zahnhelden werden.

Übrigens: Wenn es um Vorsorge geht, schlägt Deutschlands Osten den Westen. Rund 75 Prozent der Bürger in Ostdeutschland gehen mindestens einmal im Jahr zum Zahnarzt. Der Westen kann nicht mithalten, hier umfassen die regelmäßigen Zahnarztgänger nur 68,9 Prozent.


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