Faltenbeseitigung beim Zahnarzt

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Zähne ziehen, Wurzelbehandlungen, Löcher füllen und Zahnkorrekturen vornehmen – das sind die hauptsächlichen Arbeiten eines Zahnarztes. In den letzten Jahren ist das Aufgabengebiet eines Zahnarztes aber um einige Arbeiten erweitert worden, denn immer mehr Menschen lassen auch ästhetische Verschönerungen bei ihrem Zahnarzt machen.

Bleaching, Veneers und Implantate gehören zu den Dingen, mit denen man sich beim Zahnarzt verschönern lassen kann. Dazu gehört auch die Faltenunterspritzung der Oberlippe. Zu diesem Thema gibt es kontroverse Diskussionen, nicht nur aufseiten der Zahnärzte selbst. Mittlerweile müssen sich auch die Gerichte immer öfter mit diesem Thema befassen, denn nach einem Urteil, das einem Zahnarzt untersagt hat, mit Falten glättenden Mitteln zu arbeiten, traf die Kollegen, die auch diese Behandlung anbieten, eine Flut von Klagen. Andere Gerichte sehen die Sachlage anders und erlauben den Zahnärzten den Patienten Spritzen zu geben, die die Falten im Bereich der Oberlippe glätten. Wichtig ist aber immer, dass der Zahnarzt die notwendigen Kenntnisse auf diesem Gebiet hat.

Der Tag der Zahngesundheit

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Am 25. September 2011 ist es so weit, der alljährliche Tag der Zahngesundheit ist in vielen Städten und Gemeinden in Deutschland wieder ein Thema. Auf Veranstaltungen und Seminaren kann man sich über die neusten Behandlungsmethoden informieren und erfahren, was es zum Beispiel bei der Zahnprofilaxe Neues gibt. Der Schwerpunkt beim diesjährigen Tag der Zahngesundheit sind aber die Zähne von Mutter und Kind.

Was kann schon eine werdende Mutter tun, damit ihr Nachwuchs später auch gesunde und kräftige Zähne bekommt? Wie sieht die Pflege bei den Zähnen für kleine Kinder aus und wie kann man Kinder mit spielerischen Methoden zum regelmäßigen Zähneputzen bewegen? Das alles sind Themen, die beim Tag der Zahngesundheit eine wichtige Rolle spielen werden. Es wird aber auch eine Rolle spielen, wie man Kindern die Angst vor dem Zahnarzt nimmt und ihnen die richtige Zahnhygiene beibringt. Alle, die wissen wollen, wo in der Nähe Veranstaltungen sind, könnend das hier tun: www.tag-der-zahngesundheit.de.

Die Deutschen mögen keine Zahnseide

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In den USA gehört sie zur Mundhygiene so selbstverständlich dazu wie die Zahnbürste und die Zahnpasta, aber in Deutschland kann man sich nicht so recht mit ihr anfreunden: Die Rede ist von der Zahnseide.
Nach einer Studie der Apotheken Umschau benutzt in Deutschland nur jeder siebte Erwachsene Zahnseide, das sind gerade einmal 14,6 %. Drei von zehn Befragten gab an, die Zahnseide mindestens einmal in der Woche zu benutzen, aber der Großteil derjenigen, die mit Zahnseide nichts anfangen können, ist sehr hoch. Jeder Zweite, der für die Studie befragt wurde, sagte, dass er mit Zahnseide nicht umgehen kann und auch nicht vor hat sie zu benutzen. Das sind rund 48 % aller Befragten. 98 % gaben allerdings an, sich jeden Tag mindestens einmal die Zähne gründlich zu putzen. Dass Zahnseide allerdings bei der Profilaxe von Parodontose sehr effektiv ist, wird von den meisten Deutschen offensichtlich gerne mal ignoriert.

Termine verpassen, kann teuer werden

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Die Angst vorm Zahnarzt ist bei vielen Menschen groß und einige verbummeln dann ganz gerne mal einen Termin. Das kann aber in Zukunft sehr teuer werden, denn der Arzt kann bei seinem Patienten ein Ausfallhonorar geltend machen, wenn dieser zu einer aufwendigen Behandlung nicht erscheint und auch den Termin nicht rechtzeitig absagt.
Die Verbraucherzentrale in Nordrhein-Westfalen weist darauf hin, dass es sehr teuer werden kann, wenn man einen vereinbarten Termin bei seinem Zahnarzt ohne Absage platzen lässt. Allerdings sind sich die Gerichte noch nicht so ganz einig, wenn es um die Anerkennung eines Ausfallhonorars geht. So nannte ein Amtsrichter einen Termin nicht rechtsbindend und gab dem Patienten recht, der nicht bezahlen musste. Nach Ansicht des Richters bekommt der Patient schließlich auch kein Geld, wenn er stundenlang im Wartezimmer sitzen muss. In einem anderen Fall wurden dem Zahnarzt aber 350,- Euro zugesprochen, denn er hatte über drei Stunden vergeblich auf einen Patienten gewartet.

Schlechte Aussprache – vielleicht ist der Kiefer schuld

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Der Kiefer ist im menschlichen Körper, was seine Fähigkeiten angeht, einzigartig. Man kann in zu beiden Seiten, nach oben und auch nach unten bewegen, aber leider kann man den Kiefer auch falsch bewegen und das kann ein Grund für eine schlechte und vor allem für eine sehr undeutliche Aussprache sein.
Wenn zu viel Druck auf den Kiefer ausgeübt wird, weil man in stressigen oder angespannten Situationen gerne mal die Zähne fest zusammenbeißt, dann kann das langfristig zu einer schmerzhaften Fehlstellung des Kiefers führen und das wiederum führt zu einer undeutlichen Aussprache. Auch das Zähneknirschen ist sehr schädlich für den Kiefer und führt zum gleichen Resultat. Alle, die vielleicht beruflich viel reden müssen und wollen, dass man sie versteht, die sollten sehr sorgfältig auf die Bewegungen ihres Kiefers achten. Wer bereits Probleme hat, der kann einen Zahnarzt aufsuchen und sich mit gezielten Übungen bei seinem Sprachproblem helfen lassen.

Der BMI und Karies

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Der BMI oder genauer gesagt der Bodymaßindex ist eine gute Möglichkeit festzustellen, ob man entweder zu viel oder aber auch zu wenig Gewicht auf die Waage bringt. Aber was hat dieser Wert mit der Zahngesundheit von Schulkindern zu tun? Sehr viel, wie jetzt eine neue Studie ergab.
852 Kinder zwischen neun und zwölf Jahren wurden im Rahmen einer Studie in Mecklenburg-Vorpommern und Greifswald zahnärztlich untersucht. Zuvor wurden bei den Kindern sowohl das Gewicht als auch die Größe und der Umfang der Taille gemessen. Die Ärzte wollten wissen, ob es Zusammenhänge mit dem BMI und Karies gibt. Auffallend war, dass Kinder die zum Übergewicht neigen, vielfach kariöse Milchzähne haben. Auch die Kinder, die größer waren als gleichaltrige Kinder, hatten häufiger ein Loch im Zahn. Bei allen Kindern wurde aber keine Karies in den bleibenden Zähnen festgestellt. Die Studie wird jetzt erweitert, um zu sehen, wie sich der BMI in den kommenden Jahren auf die bleibenden Zähne auswirkt.

Zahnhygiene im Alter

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Immer mehr Menschen werden immer älter und damit steigt auch die Zahl der Pflegebedürftigen. Allzu oft wird in der Pflege aber die Mund- und Zahnhygiene vergessen und das kann für ältere Menschen gravierende Folgen haben. Die Zahnärztekammer Schleswig-Holstein hat jetzt ein in Bundesrepublik einzigartiges Pilotprojekt ins Leben gerufen.
Lungenentzündungen und Herz- und Kreislaufprobleme – das sind nur zwei der Erkrankungen, die bei alten Menschen in Verbindung mit mangelnder Zahnpflege und Mundhygiene häufig auftreten. Schuld daran sind Bakterien, die sich in der Mundhöhle festsetzten. Werden die Zähne nicht gründlich gereinigt, dann birgt das große Gefahren. Häufig sind aber das Pflegepersonal oder auch die pflegenden Angehörigen überfordert und wissen nicht mit diesem Problem umzugehen. Die Zahnärztekammer Schleswig-Holstein hat deshalb das Projekt „Mundhygiene in der Pflege“ ins Leben gerufen. Auf Seminaren können sich Pflegekräfte und auch pflegende Angehörige darüber informieren, worauf es bei der Zahnpflege und Mundhygiene bei älteren Menschen ankommt und das dann in der Praxis umsetzen.

Die Wahl bei den Füllungen

| Zahn-Ästhetik

Auch bei guter Pflege kann es passieren, dass es zu einem Loch im Zahn kommt. Dieses Loch ist nicht nur unangenehm, sondern in vielen Fällen auch noch schmerzhaft. Wer zum Zahnarzt geht, der hat bei den Füllungen die berühmte Qual der Wahl. Für welche Füllung man sich entscheidet, ist nicht nur eine Kostenfrage, sondern auch eine Frage der Ästhetik.
Lange haltbar, günstig und schnell verarbeitet – wer das möchte, der muss sich für eine Füllung aus Amalgam entscheiden. Da die gesundheitliche Gefährdung durch Quecksilber widerlegt wurde, ist Amalgam wieder im Trend. Der Nachteil ist, dass die Füllungen sich mit der Zeit schwarz färben. Gut verträglich, sehr gut aussehend, aber leider auch sehr teuer sind Füllungen aus Keramik, die sogenannten Inlays. Sie unterscheiden sich, was die Farbe angeht, nicht vom natürlichen Zahn und halten sehr lange. Der Nachteil ist allerdings der Preis, denn für einen Zahn mit einer Keramik Füllung muss man mit einigen Hundert Euro rechnen.

Genauer lesen lohnt sich

| Zahnersatz

Die Kosten für den Zahnersatz werden steigen, daran führt kein Weg mehr vorbei. Der Löwenteil dieser Preiserhöhung bleibt bei den Versicherten, denn ihr Eigenanteil steigt. So ist in der Zukunft zum Beispiel für eine Vollkrone mit einer Preiserhöhung von durchschnittlich 74,- Euro zu rechnen, und für eine Krone mit einem Teleskop werden dann sogar 230,- Euro mehr fällig. Aus diesem Grund wollen immer mehr Menschen eine Zahnzusatzversicherung abschließen. Man sollte sich aber sehr genau informieren, was die einzelnen Anbieter unter dem Begriff Zahnersatz verstehen.
Rund 21,5 Millionen Menschen in Deutschland haben eine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen, in der Hoffnung, nicht mehr auf einer ganz so hohen Zahnarztrechnung sitzen zu bleiben. Manche erleben allerdings eine böse Überraschung, denn das Wort Zahnersatz ist offensichtlich sehr unterschiedlich interpretierbar. Wenn bei einer Versicherung Keramik Veneers zum Zahnersatz gehören, dann heißt das noch lange nicht, dass dies bei den anderen Versicherungen auch der Fall ist.

Er hat gar nicht gebohrt

| Zahnarztangst

Rund 44 % der Deutschen gehen nicht zum Zahnarzt, selbst wenn die Schmerzen immer stärker werden. Der Grund dafür ist die Angst vor dem Bohrer. Jeder zweite Patient hat nach eigenen Angaben schon den Angstschweiß auf der Stirn stehen, wenn er nur an das Geräusch des Bohrers denkt. Das könnte bald der Vergangenheit angehören.
Die Löcher in den Zähnen zu stopfen, ohne dass dabei der Zahnarzt zum Bohrer greifen muss, was wie ein wunderschönes Märchen klingt, ist bereits in der Praxis erfolgreich erprobt worden. Englischen Wissenschaftlern ist es gelungen, ein flüssiges Protein herzustellen, das die Löcher in den Zähnen repariert, wenn es auf den kariösen Zahn aufgetragen wird. Dieses Protein kommt im Zahnschmelz vor, dem natürlichen Schutzmantel, der den Zahn umgibt. Wird das Protein aufgetragen, dann bildet es eine Art Gerüst, an dem neuer Zahnschmelz aufbauen kann, der dann das Loch füllt. Das funktioniert aber nur bei leichten Schäden und nicht, wenn es schon wehtut.

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