Was ist beim Bleaching wichtig?

| Bleaching

Strahlend weiße Zähne sind eine tolle Visitenkarte, und wenn im Laufe der Jahre die Zähne immer dunkler werden, dann gibt es immer noch die Möglichkeit, die Zähne beim Zahnarzt bleichen zu lassen. Diese Methode des Bleachings findet immer mehr begeisterte Anhänger und mittlerweile bietet fast jeder Zahnarzt dieses spezielle Bleichen der Zähne an, manchmal sogar zum Schnäppchenpreis. Aber man sollte bei diesen Preisen Vorsicht walten lassen und einige Dinge beachten.
Ein seriöser Zahnarzt wird vor dem Bleaching die Zähne gründlich untersuchen und eventuell sogar vorbehandeln. Er wird das Bleaching ablehnen, wenn der Patient einen zu dünnen Zahnschmelz hat oder wenn das Zahnfleisch entzündet ist, denn dann ist das Bleichen nicht empfehlenswert. Auch Patienten, die Kronen oder Brücken haben, sind keine Kandidaten für ein Bleaching. Zahnärzte, die ihre Patienten gründlich untersuchen und beraten und dann ablehnen, sind verantwortungsbewusst und wollen ihren Patienten nicht um jeden Preis ein Bleaching verkaufen, auch nicht zum Schnäppchenpreis.

Pflege ab dem ersten Zahn

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Auch wenn es vielleicht ein wenig komisch klingt, aber wer für sein Kind das Beste möchte, der sollte auch darauf achten, dass schon ab dem allersten Zahn geputzt wird. Nur so kann man optimal für die Zahngesundheit bei Kindern sorgen und ihnen den Gang zum Zahnarzt ersparen.
Wenn der erste Zahn durch den Kiefer bricht, dann wird es Zeit, eine weiche Zahnbürste für Kleinkinder zu kaufen und diesen Zahn sehr vorsichtig morgens und abends zu putzen. Wichtig ist es aber immer darauf zu achten, dass das Kind die Zahnpasta nicht verschluckt. Wenn Kinder älter werden, dann sollte das regelmäßige Zähneputzen zu einem festen Bestandteil der Hygiene werden und ab dem zweiten Lebensjahr sollte der Zahnarzt auch die erste Kontrolle machen. Kinder, die schon früh an eine Zahnbürste gewöhnt sind, haben als Erwachsene bessere Zähne, denn für sie gehört das Zähneputzen am Morgen und am Abend selbstverständlich dazu.

Wo tut es denn weh?

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Die meisten Menschen, die in eine Zahnarztpraxis kommen, klagen über Schmerzen im rechten Oberkiefer oder über Schmerzen im linken Unterkiefer. Der Zahnarzt weiß, dass sich die Ursache für diese Schmerzen nicht immer dort finden lässt, wo der Patient sie auch verspürt. Kein anderer körperlicher Schmerz lässt sich so schwer lokalisieren wie der Zahnschmerz, und das hat einen guten Grund.
Für die Schmerzen in den Zähnen ist der Trigeminuskern im Gehirn zuständig. Er leitet den Reiz weiter ins Gehirn, „vergisst“ dabei aber zu sagen, welcher Zahn in diesem Moment schmerzt. Für das Gehirn spielt es aber überhaupt keine Rolle, ob es im Ober- oder im Unterkiefer wehtut und so meint man, dass es der Backenzahn oben links ist, dabei hat ein Backenzahn unten rechts ein Loch und schmerzt. Der Zahnarzt kann allerdings sehr schnell feststellen, welcher Zahn Hilfe braucht und deshalb kann man sicher sein, dass auch der richtige Zahn behandelt wird.

Rauchen kann die Zähne kosten

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„Rauchen macht zahnlos“ – dieser Hinweis müsste eigentlich nach Meinung von Doktor Dietmar Oesterreicher auf jeder Schachtel Zigaretten stehen, denn der Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer warnt vor den Risiken, denen sich Raucher aussetzen, wenn es um ihre Zähne geht.
70 % der Menschen, die unter einer schweren Parodontitis leiden, sind starke Raucher, die es durchaus in Kauf nehmen, dass ihre Zähne schneller den Halt im Kiefer verlieren. Gegenüber einem Nichtraucher haben Raucher ein bis zu 20-fach größeres Risiko an Zahnfleischschwund zu erkranken, aber der Verlust der Zähne ist nicht das einzige Risiko das Raucher tragen. 90% aller Tumore, die in der Mundhöhle, in der Speiseröhre oder um Kehlkopf entstehen, sind auf den Genuss von Zigaretten zurückzuführen. Raucher, die vorbeugen wollen, sollten deshalb alle sechs Monate zu ihrem Zahnarzt gehen und sich auf Parodontitis untersuchen lassen. Viele Zahnärzte bieten auch Programme an, die das Abgewöhnen leichter machen können.

Der Osten geht zum Zahnarzt

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Wenn es um den Besuch beim Zahnarzt geht, gibt es nach einer Studie der Barmer GEK einen deutlichen Unterschied zwischen den Menschen, die im Westen und die im Osten von Deutschland leben. 69 % aller Deutschen gehen regelmäßig zu ihrem Zahnarzt, um sich die Zähne einmal im Jahr nachsehen zu lassen. Davon sind allerdings nur 55 % junge Männer zwischen 22 und 25 Jahren. Bei den Frauen spielt das Alter keine große Rolle und hier sind es 67 %. Die Studie hat auch gezeigt, dass die Menschen in den fünf ostdeutschen Bundesländern deutlich häufiger zum Zahnarzt gehen als die Menschen im Westen. Ein Grund dafür ist nach Meinung der Experten die Vergangenheit in der DDR, denn dort wurden die Kinder in der Krippe und später auch in den Schulen besser über mögliche Zahnkrankheiten aufgeklärt, wie zum Beispiel Karies. 30 % der Bundesbürger gehen gar nicht zum Zahnarzt, zum einen aus Angst und zum anderen aus Kostengründen.

Lächeln und leiden

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Kaum eine andere Nation auf dieser Welt ist so bestrebt, schöne und makellose Zähne zu haben, wie die Amerikaner. Ein strahlendes Lächeln mit funkelt weißen und makellosen Zähnen gilt in den USA mehr als Geld auf der Bank und wer es sich irgendwie leisten kann, der geht zum Zahnarzt und lässt sich seine Zähne runderneuern. Man wird kaum einen Teenager finden, der keine Zahnspange trägt, und viele Eltern erzählen stolz, dass sie auf eine Reise nach Europa verzichtet haben, nur um den Kindern die Zahnspange zu ermöglichen. Amerikaner sind, was ihre Zähne angeht, nicht nur bereit, sehr tief in die Tasche zu greifen, sie sind auch bereit zu leiden und Schmerzen auf sich zu nehmen. Auch wenn viele Sitzungen beim Zahnarzt nötig sind, sie gehen immer wieder tapfer hin und setzen sich auf den Stuhl. Das Alter spielt bei der Zahnsanierung übrigens keine Rolle, denn auch sehr viele ältere Menschen lassen sich noch aufwendig die Zähne machen.

Ersteigern und sparen

| Zahnersatz

Etwas im Internet zu ersteigern, ist nicht nur spannend, man spart unter Umständen auch noch eine Menge Geld. Was für Kleidung, Schuhe und Luxushandtaschen gilt, das kann auch für eine Brücke oder eine Krone gelten, denn auch den Zahnersatz nebst Behandlung kann man mittlerweile im Netz ersteigern.
Wenn der Zahnarzt den Kostenvoranschlag schickt, dann kann das schon mal für Entsetzen und sprachloses Staunen sorgen, denn nicht selten werden für die Grundsanierung von vielleicht drei oder vier Zähnen mal eben 10.000,- Euro fällig. Viele Menschen behaupten dann auch gerne, sie haben einen Kleinwagen im Mund. Das muss aber nicht sein, denn es gibt die Möglichkeit, eine günstige Zahnbehandlung zu ersteigern. Viele Krankenkassen raten ihren Mitgliedern, sich auf diesen Seiten umzusehen und nicht sofort beim Hauszahnarzt auf dem Stuhl die teure Behandlung zu unterschreiben. Auch wenn viele Zahnärzte immer noch der Meinung sind, dass dieses Format gegen die Ethik verstößt, viele Patienten sind davon begeistert.

Zahnärzte können Diabetes erkennen

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Diabetes mellitus hat sich im Laufe der letzten Jahre zu einer Art Volkskrankheit entwickelt, aber viele Menschen wissen nicht einmal, dass sie an Zucker, wie die Krankheit volkstümlich heißt, erkrankt sind. Ein Besuch beim Zahnarzt kann das ändern, denn auch Zahnärzte können die Diagnose Diabetes stellen.
Fehlende Zähne und auffällige Zahnfleischtaschen können für den Zahnarzt ein sicheres Indiz dafür sein, dass der Patient an Diabetes mellitus Typ 2 erkrankt ist. Bei einer Studie in den USA wurde bei 73% von 601 Patienten, die an der Studie teilgenommen haben, von einem Zahnarzt die Stoffwechselkrankheit festgestellt. Wenn Patienten über 40 Jahre auffällige Taschen an den Zähnen haben und wenn auch noch mehr als vier Zähne fehlen, dann ist dies für einen erfahrenen Zahnarzt ein deutlicher Hinweis dafür, dass es sich unter Umständen um Diabetes mellitus handelt. Wenn der Zahnarzt diese Befürchtung äußert, dann sollte man einen Test machen lassen.

Nachwachsende Zähne

Fast jeder, der einen Zahn verloren hat oder alle, die eine Zahnprothese haben, wünschen sich sehr wahrscheinlich, dass die eigenen Zähne einfach nachwachsen würden. Was beim Hai schon immer funktioniert hat, das war beim Menschen bisher kein Thema, denn Zähne, die einmal weg sind, kommen nie wieder. Oder doch?
Japanische Forscher arbeiten schon seit vielen Jahren unter Hochdruck daran, um aus menschlichen Stammzellen praktisch neue Zähne zu erschaffen. Jetzt ist ihnen endlich eine Art von Durchbruch gelungen. Mit der Hilfe von Stammzellen, Botenstoffen und Vitaminen ist es ihnen gelungen, die Zähne von Mäusen zu züchten und diese Zähne problemlos den Tieren wieder einzupflanzen, ohne dass es zu einer Abstoßung gekommen ist. Was bei den Mäusen geklappt hat, das kann auch beim Menschen möglich werden. Allerdings erst in zehn Jahren, denn so lange brauchen die Forscher noch, um die Ergebnisse zu verfeinern und für den Menschen kompatibel zu machen.

Nicht wie viel, sondern wie lange

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Alles, was süß ist, das ist auch nicht gerade günstig für die Gesundheit der Zähne. Das wissen sogar schon die Kleinsten. Leider schmecken Bonbons, Schokolade und auch Plätzchen oder Lutscher sehr gut. Es kommt aber nicht darauf an, wie viel Süßes man zu sich nimmt, sondern entscheidend dafür, ob man schneller Karies bekommt ober nicht, ist es, wie lange der Zucker im Mund verbleibt.
Besonders am Abend sollte man Süßigkeiten und Zucker nach Möglichkeit vermeiden, denn auch nach dem Zähneputzen bleiben immer noch Reste an den Zähnen und in den Zahnzwischenräumen. Die Nacht ist lang und in dieser Zeit kann viel passieren, was den Zähen schaden kann. Wer vielleicht nur ein Bonbon vor dem Schlafengehen lutscht, der setzt sich der gleichen Gefahr aus wie derjenige, der eine ganze Tafel Schokolade vor dem zu Bett gehen isst. Daher sollte man Süßes und auch Zucker nach Möglichkeit nur am Tag essen.

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