Wer plant, der spart

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Die Preise für den Zahnersatz steigen in absehbarer Zeit und wer clever ist, der geht jetzt noch zum Zahnarzt, wenn es um eine Brücke, ein Implantat oder eine Krone geht. Wer sich zum Beispiel in den nächsten Wochen noch eine Krone anfertigen lässt, der zahlt ca. 256,- Euro statt später ca. 330,- Euro. Besonders bei mehreren Implantaten ist es ratsam, jetzt einen Besuch beim Zahnarzt einzuplanen.
Es sind nicht die Zahnärzte, die die Kosten steigen lassen, denn die Ärzte haben nach wie vor ein sehr eng gestecktes Gebührensystem. Was die Preise für den Zahnersatz steigen lässt, das sind die Arbeiten, die in einem Dentallabor anfallen, denn die Labore können in Zukunft höhere Kosten abrechnen. Das wirkt sich vor allen Dingen bei aufwendigen Zahnbehandlungen wie bei Brücken, Veneers oder eben auch bei Implantaten aus. Wer also nicht zum Zahntouristen werden will und nach Ungarn oder Tschechien fahren möchte, der sollte jetzt noch zum Zahnarzt gehen.

Warum die Spucke so wichtig ist

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Jeder hat sie im Mund, und wenn wir etwas Angenehmes riechen oder vielleicht auch nur an das Lieblingsessen denken, dann läuft uns sprichwörtlich das Wasser, also die Spucke im Mund zusammen. Im anderen Fall kann zum Beispiel aber eine etwas „feuchte“ Aussprache sehr peinlich sein. Für unsere Zähne ist Spucke jedoch ungemein wichtig.
Wenn wir essen und kauen, dann werden auch automatisch die Speicheldrüsen aktiviert und setzen Spucke frei. Diese Spucke umspült die Zähne und nimmt Speisereste und damit auch gefährliche Bakterien mit in den Magen, bevor sie eine Chance haben, sich auf den Zähnen auszubreiten. Aber leider funktioniert diese natürliche Zahnspülung nur fünf Minuten, denn dann bleibt uns im wahrsten Sinne des Wortes die Spucke weg. Um den Effekt nach dem Essen noch ein wenig zu verlängern, ist es eine gute Idee ein zahnfreundliches Kaugummi zu kauen, damit die Speicheldrüsen weiter fleißig Spucke produzieren können.

Die guten alten Hausmittel

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Strahlend weiße Zähne für ein schönes Lächeln möchte jeder gerne haben, aber nur wenige sind bereit, auch zum Zahnarzt zu gehen und sich die Zähne mit einem professionellen Bleaching aufhellen zu lassen. Zum einen spielen die Kosten eine große Rolle, die von der Krankenkasse nicht übernommen werden. Zum anderen sind in diesem Zusammenhang auch immer wieder die guten alten Hausmittel im Gespräch, mit denen man angeblich die Zähne ohne Probleme, ohne großen Aufwand und vor allem ohne Kosten wieder strahlend weiß bekommt. Zerstoßene Erdbeeren, Backpulver (das ja auch Gardinen wieder weiß bekommt), Kochsalz, Natron und auch regelmäßige Mundspülungen mit Pflanzenöl sollten effektiv dabei helfen, dass die Zähne wieder weiß werden. Zahnärzte raten dringend davon ab, sich dieser Hausmittel zu bedienen, denn sie können den Zähnen mehr schaden als nutzen. Besonders so radikale Mittel wie Kochsalz und Natron schleifen praktisch den empfindlichen Zahnschmelz ab und haben die gleiche Wirkung, die auch Schleifpapier hätte.

Wer sich keinen Zahnarzt leisten kann

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Immer mehr Menschen in Deutschland können sich keinen Zahnarztbesuch mehr leisten. Das ist die ernüchternde Bilanz der Caritas, die in großen Städten wie zum Beispiel in Hamburg ein sogenanntes Zahnmobil unterhält. Das Zahnmobil hilft allen Menschen, die nicht mehr krankenversichert sind oder die kein Geld haben, die Praxisgebühr und die Zusatzkosten beim Zahnarzt zu bezahlen. Waren es im Jahre 2009 noch 642 Patienten, die von den Zahnärzten kostenlos behandelt wurden, so stieg die Zahl 2010 auf 919 Menschen. Darunter sind aber nicht nur obdachlose Männer und Frauen, sondern zunehmend auch Menschen mit einem Migrationshintergrund und auch immer mehr Kinder aus sozial schwachen Familien. Nach Auskunft der Zahnärzte, die ihre Freizeit opfern, um mit dem Zahnmobil zu fahren, haben viele dieser Kinder selbst im Alter von fünf Jahren noch nie einen Zahnarzt gesehen. Bei den Patienten mit einem Migrationshintergrund sind es in der Hauptsache sprachliche und finanzielle Probleme, die sie an einem Zahnarztbesuch hindern.

Nur die Oberfläche

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Die meisten Deutschen putzen ihre Zähne zu schnell und auch zu oberflächlich, sie kümmern sich kaum um die Zahnzwischenräume und riskieren auf diese Weise, immer an Parodontitis oder an Karies zu erkranken. Diese Tatsache lässt sich an den Verkaufszahlen für Zahnseide und Interdentalbürsten ablesen. Rein theoretisch müsste jeder, der Wert auf gesunde und gepflegte Zähne legt, diese zusätzlich zur normalen Zahnbürste auch mit Zahnseide reinigen und der Verbrauch der Zahnseide müsste bei 180 m im Jahr oder 0,50 m am Tag liegen. Die tatsächlichen Verkaufszahlen sehen aber ganz anders aus, denn demnach verbrauchen die Deutschen im Jahr gerade einmal 50 m Zahnseide. Viele haben von den nützlichen Interdentalbürsten für die Tiefenreinigung der Zahnzwischenräume noch nie etwas gehört. Auch elektrische Zahnbürsten, mit denen sich die Zwischenräume sehr einfach und gründlich reinigen lassen, finden immer noch nicht den Anklang, den sich die Zahnärzte wünschen. Die meisten Menschen putzen ihre Zähne immer noch manuell.

Der Monat des Lächelns

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Die British Dental Health Foundation hat eine Umfrage gemacht, was die Engländer am ehesten zum Lächeln bringt und die Antwort war Schokolade. Anlass war der Monat des Lächelns und 60 % der befragten Frauen antworteten, dass allein schon der Gedanke an eine Tafel Schokolade sie zum Lächeln bringt. Aber Schokolade setzt nicht nur Glücksgefühle frei, sondern birgt auch immer potentielle Gefahren für die Gesundheit der Zähne und das verdirbt vielen den Genuss an einem Stück Vollmilch- oder Zartbitterschokolade. Aber die British Dental Health Foundation gibt Entwarnung. Man darf ruhig Schokolade essen, denn wenn die Zähne zweimal am Tag mit einer Zahncreme, die viel Fluor enthält, gründlich geputzt werden, dann steht dem Genuss nichts mehr im Wege. Und wer dann noch mindestens einmal im Jahr zu einer Kontrolle der Zähne zu seinem Zahnarzt geht, der muss sich auch trotz Schokolade überhaupt keine Sorgen mehr machen und kann in aller Ruhe genießen.

Wer nachts isst, lebt gefährlich

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Wenn nachts der große Hunger kommt, dann stehen viele Menschen auf und besuchen ihren Kühlschrank oder plündern die Süßigkeiten. Das kann schon mal vorkommen, aber, wer mehr als zweimal in der Woche nachts aufsteht, um zu essen, der gefährdet nicht nur die schlanke Taille, sondern auch seine Zähne. Ein Team aus amerikanischen und dänischen Wissenschaftlern hat jetzt eine Studie veröffentlicht, bei der jedem, der in Nacht isst, der Bissen wahrscheinlich im Hals stecken bleibt, denn das nächtliche Essen kann im schlimmsten Fall die Zähne kosten. Für die Studie wurden 2.217 Dänen sechs Jahre lang beobachtet und befragt, von denen 173 regelmäßig in der Nacht aufstehen, um zu essen. Alle dieser Studienteilnehmer hatte deutlich schlechtere Zähne als diejenigen, die durchschlafen und einige hatten sogar schon Zähne verloren. Der Grund für den Zahnverlust ist der trockene Mund in der Nacht, weil kaum Speichel produziert wird. In der Folge bleiben Speisereste in den Zähnen hängen und verursachen Karies.

Die Wartezimmer bleiben leer

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Es hat den Anschein, als wäre der Zahntourismus eine neue Art des Reisens geworden, denn immer mehr Menschen packen ihre Koffer, um sich im Ausland die Zähne machen zu lassen. Während viele Deutsche sich einen günstigen Zahnarzt in Ungarn, Polen oder auch in Tschechien suchen, machen sich die Menschen aus der Schweiz auf den Weg nach Deutschland, um sich hier behandeln zu lassen. Die Wartezimmer bei den Zahnärzten in der Schweiz werden zunehmend leerer. Besonders die Zahnärzte am Bodensee können sich nicht beklagen, denn rund 70 % ihrer Patienten kommen mittlerweile aus dem Nachbarland. Bei einem Zahnarzt, der im Jahr 6.000 Patienten betreut, kommen heute 30 % aus Zürich, aus Biel und sogar aus St. Moritz und Davos. Die Gründe für diese Patientenwanderung ist zum Einen der Euro und zum Anderen sind es die Kosten für die Zahnbehandlung in der kleinen Alpenrepublik. Während eine Krone in der Schweiz 1.600,- Franken kostet, bekommt man die Krone in Deutschland für gerade einmal 600,- Euro.

Vor dem Tauchen Zähne checken

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Tauchen wird als Urlaubsvergnügen immer beliebter. Tauchen ist ein wunderbarer Sport nur leider nicht ganz so ungefährlich, wenn man Zahnfüllungen oder Löcher in den Zähnen hat. Wer einen Tauchurlaub in den Sommerferien plant, der sollte besser vorher zu seinem Zahnarzt gehen und die Zähne gründlich durchchecken lassen.
Wer das nicht macht, der riskiert bei Zähnen die Löcher haben, aber auch bei undichten Füllungen, dass beim Tauchgang Wasser in die Zähne läuft. Beim Auftauchen dehnt sich das Wasser dann aus und die Zähne können im schlimmsten Fall sogar brechen. Zudem sorgt das eingedrungene Wasser für Schmerzen, die unter Umständen sehr heftig ausfallen können. Bevor man also mit starken Zahnschmerzen oder sogar mit kaputten Zähnen zu einem ausländischen Zahnarzt gehen muss, sollte man besser vor dem Tauchurlaub seinen Zahnarzt besuchen und die Zähne eventuell auch mit einer Röntgenaufnahme gründlich nachsehen lassen. Sonst kann es schmerzhaft und auch noch sehr teuer werden.

Die Preise steigen – aber nicht für alle

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Ein Aufschrei ging durch die Presse als jetzt bekannt wurde, dass die Kosten für Zahnbehandlungen sehr wahrscheinlich drastisch steigen werden. Während die Patienten stöhnen und viele schon überlegen, bis zum Ende des Jahres noch schnell zum Zahnarzt zu gehen, bevor die Preise dann Anfang nächsten Jahres steigen werden, atmen die Zahnärzte hingegen durch.
Seit 23 Jahren hat sich an den Konditionen für Zahnbehandlungen nichts mehr getan. Die Gebührenordnung ist mittlerweile so alt, dass noch nicht einmal die heute gängigen Kunststofffüllungen darin aufgeführt sind. Während sich alle die gesetzlich versichert sind, keine allzu großen Sorgen machen müssen, sind diejenigen, die privat versichert sind, unter Umständen arm dran. Sie müssen tatsächlich sehr viel tiefer in die Tasche greifen, wenn die Zahnärzte wie gefordert, die Preise individuell festsetzen können. Eine Grenze nach oben wird es dann nicht mehr geben und alle, die eine Prothese oder Brücke brauchen, müssen sich die Zeit nehmen und den preislich passenden Zahnarzt suchen.

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