Gesunde Mütter, zahngesunde Kinder

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Alle Frauen, die sich ein Baby wünschen, sollten schon vor der geplanten Schwangerschaft zu ihrem Zahnarzt gehen und sich eventuelle kariöse Zähne behandeln lassen. Wenn das Kind erst auf der Welt ist, dann kann es nämlich sehr schnell passieren, dass die Mutter durch den engen Kontakt mit dem Baby die Keime, die Karies verursachen, an das Kind weitergibt.
Laut einer Untersuchung des deutschen grünen Kreuzes und der Technischen Universität in Dresden ist die Zahl der Kinder unter drei Jahren, die bereits kariöse Zähne haben, in den letzten 20 Jahren nicht wie erhofft zurückgegangen, sondern im Gegenteil wieder leicht angestiegen. In den meisten Fällen sind die Mütter daran schuld. Sie küssen das Baby, oder essen auch mit ihm vom gleichen Besteck und so werden die Keime die Karies auslösen, von der Mutter an das Kind weitergegeben. Deshalb ist es umso wichtiger, dass die Zähne die kariös sind, schon vor der Schwangerschaft behandelt werden.

Zähne als Medikamentenspender

| Zahn-Implantate

Es hört sich vielleicht ein wenig nach Science-Fiction an, aber Wissenschaftler haben jetzt ein Zahnimplantat entwickelt, dass zu einem Spender für Medikamente wird. Diese Implantate werden in zwei der hinteren Backenzähne eingebaut und sorgen dann dafür, dass die Medikamente immer pünktlich in der immer richtigen Dosierung abgeben werden.
Viele Menschen, die unter einer chronischen Krankheit wie zum Beispiel Diabetes leiden, müssen in regelmäßigen Abständen ihre Medikamente nehmen. Wenn die Einnahme vergessen wird, dann kann das fatale Folgen haben. Damit das nicht mehr passiert, gibt es „Intellidrug“, eine Zahnprothese, die die Medikamente zum richtigen Zeitpunkt und auch immer in der richtigen Dosierung abgibt. Möglich wird das mit einem elektronischen Sensor, der auf die richtigen Zeiten eingestellt ist und dann automatisch das Medikament über eine Membrane in den Körper abgibt. Der Arzt kann übrigens das Medikamentenreservoir leicht wieder auffüllen und eine einzige Füllung reicht dann immer für mehrere Wochen aus.

Nur für die Milchzähne

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Es ist oftmals nicht leicht, den Nachwuchs dazu zu bewegen, sich regelmäßig die Zähne zu putzen. Besonders kleinere Kinder putzen sich am Morgen und am Abend eher widerwillig die Zähne und damit es nicht ständig zu Streitereien kommt, kaufen viele Mütter ihnen die beliebten Kinderzahncremes mit Erdbeergeschmack. Erst dann lassen sich die meisten Kinder mühelos zum Zähneputzen bewegen. Wenn aber die Milchzähne verschwinden und die „richtigen“ Zähne durchbrechen, dann wird es Zeit, die Zahncreme zu wechseln.
Auch wenn es vielleicht ein stetiger Kampf am Waschbecken ist, wenn die bleibenden Zähne bei Kindern im Kiefer zu sehen sind, dann sollten die Kinder eine normale Zahnpasta benutzen. Denn die hat genug Fluorid, was in den meisten Kindercremes nicht in einer ausreichenden Menge vorhanden ist. Aber Fluorid ist für Kinderzähne ungemein wichtig, denn nur so wird der empfindliche Zahnschmelz ausreichend geschützt und die Zähne bleiben immer gesund und vor allem Dingen gehärtet.

Weintrauben – ein Karieskiller?

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Weintrauben sind lecker, gesund und machen nicht dick. Aber können Weintrauben auch Karies verhindern? Sie können es tatsächlich. Wissenschaftler der Universität von Rochester in den USA haben nachgewiesen, dass Weintrauben einen Wirkstoff enthalten der die gefürchteten Plaque Bakterien die für den Zahnbelag verantwortlich sind, beseitigen können. Da Zahnbelag zu Karies führen kann, sind Weintrauben also auch ein gutes Mittel gegen die Zahnfäule. Aber was macht Weintrauben zu einem so guten Mittel gegen Karies? Weintrauben enthalten sogenannte Polyphenole und die hemmen die Bildung von Plaque und das zu 85 %. Diese Polyphenole sind in sehr hoher Konzentration aber nur in ausgepressten Trauben, also im Traubensaft zu finden. Wer gerne Weintrauben isst, der kann zwar auch etwas gegen den Zahnbelag tun, aber besser ist es, Traubensaft zu trinken. Rote und blaue Trauben enthalten übrigens einen deutlich höheren Anteil der Polyphenole als helle Trauben, deshalb sollte es Saft aus dunklen Trauben sein.

Kein Antibiotikum für Herzpatienten

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Menschen die einen Herzklappenfehler haben und zum Zahnarzt müssen, sahen sich in der Vergangenheit diversen Gefahren ausgesetzt. Besonders wenn es um das Ziehen der Zähne ging, dann was das nicht nie ganz ungefährlich und der Zahnarzt verschrieb als reine Prophylaxe immer ein Antibiotikum. Das ist nicht nötig fanden jetzt amerikanische Zahnärzte heraus. Wie die Medical Tribune schreibt, ist die Gefahr einer Endokarditis eher gering wenn es um den Zusammenhang zwischen einer Zahnextraktion und einem Herzklappenfehler geht. Durch essen und kauen werden weitaus mehr Bakterien in die Blutbahn gebracht als beim Ziehen eines Zahnes. In dieser Hinsicht ist es nach Ansicht von Experten, zu denen auch die Kardiologen des Herzzentrums in Essen gehören, vollkommen unnötig dem Patienten auch noch ein Antibiotikum zu Vorbeugung gegen Endokarditis zu geben. In einzelnen Fällen wenn zum Beispiel eine besonders schwere Form von Aortenstenose vorliegt, kann der Arzt sich immer noch für die Gabe eines Antibiotikums entscheiden.

Dauerlutscher für gesunde Zähne

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Es klingt wie ein Widerspruch in sich, wenn ein ausgerechnet ein Arzt behauptet er habe einen Dauerlutscher erfunden der Karies verhindern kann. Ein Mikrobiologe aus den USA tut es trotzdem, denn er hat einen leckeren Lolli erfunden, der die Zähne gesund erhält und vor Karies schützt. Dr. Wenyuan Shi von der Universität im amerikanischen Kalifornien hat die 700 verschiedenen Bakterien, die jeder Mensch im Mund hat, genau untersucht und dann ein Mittel erfunden, dass die Zähne effektiv vor Karies schützt, ohne dabei die empfindliche Mundflora zu zerstören. „Smart Bombs“ heißen die Dauerlutscher, die die gefährlichen Bakterien abtöten und so daran hindern Löcher in die Zähne zu bohren. Die Dauerlutscher, die eine ähnliche Wirkung haben wie Zahnpflegekaugummis, kann man in der Geschmacksrichtung Orange kaufen und während man den Lutscher buchstäblich im Munde zergehen lässt, baut er einen sehr wirksamen Schutz gegen gefährliche Bakterien auf, die Karies auslösen können.

Zahnportale auf dem Prüfstand

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Online-Zahnportale sind besonders in den letzten Monaten wie die berühmten Pilze aus dem Boden geschossen. Immer mehr Foren, Blogs und vermeintliche Ratgeber zum Thema Zähne und Zahnarzt kann man im Internet finden und nicht alle halten auch das, was sie versprechen. Die Bundeszahnärztekammer hat sich daher entschlossen, eine Broschüre auf den Markt zu bringen, die es den interessierten Patienten einfacher machen soll, das passende Zahnportal zu finden.
Viele der Zahn- und Zahnarztportale haben nach Ansicht der Bundeszahnärztekammer nur kommerzielle Interessen und bietet daher wenige Informationen, die für den Patienten von Nutzen sein können. Die jetzt erschienene Broschüre soll eine Art Wegweiser sein, der eine Checkliste enthält. Anhand dieser Checkliste kann der Patient erkennen, nach welchen Kriterien ein Zahnportal aufgebaut sein soll und dann mit der Liste Vergleiche anstellen. Diese Broschüre mit dem Titel „Gute Praxis – Zahnportale, Qualitätsanforderungen für Zahnportale“ soll es leichter machen, sich im online Angebot zu Recht zu finden.

Brücken – immer noch ein Klassiker

| Zahnersatz

Wenn es um den Zahnersatz geht, sprechen alle von Implantaten und kaum jemand scheint sich noch für die klassische Brücke zu interessieren. Der Schein trügt, denn nach wie vor sind Brücken in den unterschiedlichen Ausführungen immer noch ein Thema. Besonders wenn es um die Kosten geht, entscheiden sich noch immer viele Menschen gegen Implantate und für Brücken.
Eine Studie der zahnmedizinischen Hochschule in Hannover hat jetzt die Ergebnisse einer Studie veröffentlicht, bei der es um die Haltbarkeit von Brücken geht. Vor 20 Jahren startete diese Studie mit 800 Patienten, die alle eine Brücke als Zahnersatz in der zahnmedizinischen Fakultät in Hannover bekamen. Nach zehn Jahren gab es die ersten Ergebnisse zum Thema Haltbarkeit bei Brücken. Dabei schnitt die Endpfeilerbrücke am besten ab, denn 85 % der Testpersonen hatte damit auch nach einem Jahrzehnt keinerlei Probleme. Auf dem zweiten Platz landeten mit 77 % gleichauf die Extensionsbrücke und die Teilkronenbrücke.

Was macht einen guten Zahnarzt aus?

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Was muss ein guter Zahnarzt können? diPura in Essen weiß Rat!

Viele Patienten fühlen sich bei ihrem Zahnarzt nicht gut aufgehoben, teilweise fehlt sogar das Vertrauen. Woran liegt das oder anders gefragt: wie sollte ein guter Zahnarzt sein und worauf sollten die Patienten achten? Mit dieser Frage setzen wir uns in unserer Klinik in Essen natürlich permanent auseinander. Schließlich wollen wir unseren Patienten ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich gestalten. Eine Umfrage hat jetzt gezeigt, wie sich Patienten den idealen Zahnarzt vorstellen.

Ein guter Zahnarzt erkennt Notfälle und erklärt verständlich

Bei einem guten Zahnarzt bekommt man, wenn man Schmerzen hat, sofort einen Termin und wird nicht von der Sprechstundenhilfe auf nächste Woche vertröstet. Auch wenn man mit Schmerzen länger als eine halbe Stunde im Wartezimmer sitzt, wirft das kein gutes Licht auf die gesamte Praxis. Der Zahnarzt, den sich die Patienten wünschen, erklärt mit einfachen und auch für den Laien verständlichen Worten den genauen Ablauf der Behandlung und klärt auch unaufgefordert über mögliche Risiken auf. Ein guter Zahnarzt bespricht offen und ehrlich mit seinen Patienten die Kosten und kann auch Alternativen anbieten, die den Geldbeutel unter Umständen deutlich weniger belasten.

Wir versuchen, die beste Zahnklinik zu sein

Die technischen Fertigkeiten und umfassendes Know-how sind das Eine. Ein richtig guter Zahnarzt nimmt sich aber auch Zeit, individuell auf jeden Patienten einzugehen. Daher führt in unserer Klinik Ihr Zahnarzt vor jeder Behandlung ein ausführliches Beratungsgespräch mit Ihnen durch. Dies ist nur einer der zahlreichen Services, mit denen wir unserem Anspruch gerecht werden möchten, stets alle Möglichkeiten für unsere Patienten auszuschöpfen. Machen Sie den Test und geben Sie uns die Möglichkeit, uns zu beweisen. Wenn Sie einen Zahnarzt in Essen suchen, sind Sie bei der Zahnklinik diPura genau richtig! Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen.

Wann müssen Weisheitszähne raus?

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An den Weisheitszähnen scheiden sich die Geister. Für die einen sind die Zähne, die ganz weit hinten im Kiefer liegen, Relikte aus der Steinzeit, einer Zeit, in der die Menschen noch richtig kauen mussten. Für die anderen gehören Weisheitszähne einfach zum Gebiss, und solange sie keine Probleme bereiten, können sie auch bleiben, wo sie sind. Ganz so einfach ist es leider nicht.
Bei vielen Menschen liegen die vier Weisheitszähne außerhalb der Kauebene, sie haben also genau genommen überhaupt keine Funktion. Aber sie können Ärger machen, wenn es zu Karies oder Entzündungen kommt. In diesem Fall ist es immer sinnvoll, die Zähne zu ziehen. Das gilt auch, wenn die Weisheitszähne quer im Kiefer liegen, was bei vielen Menschen der Fall ist. Quer liegende Weisheitszähne stören und sollten deshalb immer entfernt werden. Wer sich die Zähne ziehen lassen will, der sollte das nach Möglichkeit aber noch vor dem 20. Lebensjahr machen.

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