Keine Angst vorm Zahnarzt

| Zahnarztangst

Viele Erwachsene haben Angst vor dem Gang zum Zahnarzt und übertragen diese Angst auch unbewusst auf ihre Kinder. Um Kindern aber die Furcht vor dem Besuch beim Zahnarzt zu nehmen, gibt es einige sehr effektive Tricks. So sollte man bei einem eigenen Termin beim Zahnarzt den Nachwuchs mal mitnehmen. Das Kind kann sich so die Praxisräume einmal ansehen, und wenn es möchte, dann schaut der Zahnarzt auch gleich mal in den Mund. Alles sollte zwanglos verlaufen, um so dem Kind zu zeigen, dass es keinen Grund zur Panik gibt. Beim ersten eigenen Zahnarzttermin ist es sehr wichtig nicht zu betonen, dass das Ganze auch wirklich nicht wehtut. Kinder sind von Natur aus neugierig und gehen an alles unbefangen heran. Während der Behandlung sollten die Eltern nach Möglichkeit das Behandlungszimmer verlassen, denn die eigene Angst überträgt sich auf das Kind, das sich dann unter Umständen verkrampft und selbst Angst bekommt.

Die Deutschen sind Zahnarztmuffel

| Dental-Infos

Nach einer neuen Studie der Barmer GEK sind die Deutschen wahre Zahnarztmuffel. Nur jeder Dritte geht regelmäßig zu den Vorsorgeuntersuchungen und selbst, wenn die Schmerzen quälen, lassen sich die Deutschen nur ungern dazu bewegen, einen Zahnarzt aufzusuchen. Besonders schlecht sieht es im Saarland aus, wo die Menschen im Schnitt nur 1,8 Mal im Jahr zum Zahnarzt gehen. Dicht gefolgt von den Bürgern in Rheinland-Pfalz mit 1,9 Besuchen pro Jahr. In Hessen, Baden-Württemberg und im größten deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen, sind es immerhin 2,0 Besuche beim Zahnarzt. Ganz oben auf der Liste stehen aber Sachsen und Sachsen-Anhalt, denn dort geht jeder Bürger im Schnitt 2,4 Mal im Jahr zu seinem Zahnarzt und auch in Thüringen sind die Menschen um ihre Zahngesundheit besorgt.
Die Gründe, warum so wenige Menschen ihre Zähne regelmäßig untersuchen lassen, sind zum einen die immer weiter steigenden Kosten, aber auch die Angst vor dem Zahnarzt spielt eine große Rolle.

Vorsicht Fruchtgummis

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Wenn es etwas gibt, das Kinder ganz besonders lieben, dann sind es die fröhlich-bunten Fruchtgummis aus der Werbung. Kleine Dinosaurier oder Tiere stehen ganz oben auf der Hitliste, wenn es ums Naschen geht. Kaum eine Mutter kann Nein sagen, wenn der Nachwuchs im Supermarkt bettelt und eine Tüte Fruchtgummis haben will. Zwar werben die Hersteller von Fruchtgummis und Gummibärchen damit, dass ihre Produkte keinen oder nur sehr wenig Zucker enthalten, aber über die Fruchtsäure spricht keiner und gerade die kann vor allem für die noch sehr empfindlichen Kinderzähne gefährlich werden.
Die Fruchtsäure in Fruchtgummis ist schädlich für den Zahnschmelz, denn die Säure weicht die weiche, schützende Mineralschicht rund um den Zahn auf und löst sie schließlich ganz ab. Die Folge ist Karies. Wenn Mütter ihren Kindern den Genuss von Fruchtgummis nicht vorenthalten wollen, dann sollten sie in jedem Fall darauf achten, dass die Kinder nicht unkontrolliert die ganze Tüte naschen.

Gesunde Kinderzähne

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Die Zahngesundheit der deutschen Kinder ist gut. Zu diesem Ergebnis kommt eine groß angelegte Untersuchung der deutschen Krankenkassen. Besonders die Zähne der Kinder ab dem 12. Lebensjahr haben deutlich weniger Karies, als noch bei den Untersuchungen in den letzten zehn Jahren festgestellt wurde. Woran liegt das? Nach Einschätzung von Zahnärzten ist zum einen die gesundheitliche Aufklärung wesentlich besser geworden und auch das Bewusstsein der Heranwachsenden hat sich geändert. Heute wollen Jugendliche schöne und auch gesunde Zähne haben und gehen deshalb auch deutlich regelmäßiger zum Zahnarzt als noch vor zehn Jahren.
Nicht so gut sieht die Zahngesundheit allerdings bei den Schulanfängern aus. Hier haben nach Ansicht der Zahnärzte noch zu viele Kinder kariöse Zähne. Besonders in Familien, die sozial nicht so weit oben stehen, sind die Kinderzähne in diesem Alter ein Problem. Aber die Krankenkassen sind trotzdem sehr zuversichtlich, dass das Ziel gesunde Zähne für alle Kinder bis 2020 erreicht werden kann.

Zahnbehandlungen? Besser am Nachmittag

| Zahnarztangst

Zahnschmerzen sind immer sehr unangenehm und das besonders in der Nacht, denn wenn man gerne schlafen möchte, ist der Schmerz besonders heftig. Das hat etwas mit der inneren Uhr zu tun. Wenn man sich nach einer schlaflosen Nacht aufrafft und zu seinem Zahnarzt gehen will, dann sollte man sich nach Möglichkeit einen Termin am Nachmittag geben lassen, denn nachmittags ist das Schmerzempfinden deutlich geringer als zu jeder anderen Tageszeit. Die beste Zeit um sich einen Zahn ziehen oder plombieren zu lassen, ist die Zeit um 15°° Uhr, wenn das Schmerzempfinden seinen absoluten Tiefpunkt erreicht hat und auch die Betäubungsspritze wirkt zu diesem Zeitpunkt deutlich besser. Die meisten Menschen gehen aber direkt am Morgen nach einer mit Zahnschmerzen durchwachten Nacht zum Zahnarzt, was allerdings auch verständlich und sehr sinnvoll ist, denn wer möchte schon länger als unbedingt notwendig, dauernd mit quälenden Zahnschmerzen durch die Gegend laufen?

Sind Zahnärzte gierig?

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In ungewohnt scharfer Form haben die Krankenkassen, allen voran die AOK, die Zahnärzte angegriffen. Sie seien im Grunde keine Ärzte mehr, sondern vielmehr eiskalte Unternehmer, die mit den Pharmafirmen zusammenarbeiten und ihren Patienten nur die teuersten und zum großen Teil auch völlig unsinnigen Behandlungen andrehen wollen, nur um ihren Profit noch weiter zu steigern. Die Patienten sollten sich langsam aber sicher vom Bild des lieben Onkel Doktors verabschieden, der nur, weil er mal einen Eid geleistet hat, selbstlos seinen Patienten hilft und sie von Schmerzen befreit. Heute würden Zahnärzte vor der Behandlung dem Patienten erst einmal eine Liste von zusätzlichen Leistungen unterbreiten und ihn überreden, das Eine oder Andere machen zu lassen. Die Krankenkassen empfehlen ihren Mitgliedern deshalb den Zahnarzt genau zu befragen, ob die eine oder andere Behandlung auch wirklich nötig ist und ob es nicht doch eine Alternative gibt, die günstiger ist oder vielleicht sogar ganz von der Kasse übernommen wird.

In den Wechseljahren zum Zahnarzt

| Dental-Infos

Frauen in den Wechseljahren sollten sich häufiger bei ihrem Zahnarzt sehen lassen als junge Frauen. In den Wechseljahren stellt sich der Körper bekanntlich komplett um und das hat auch Auswirkungen auf die Zähne. Osteoporose ist eine gefährliche Krankheit, die besonders häufig in der Menopause auftritt. Bei dieser Krankheit lässt die Stabilität der Knochen nach und sie können schneller brechen. Darunter leiden auch die Zähne, die so keinen Halt mehr im Kieferknochen haben und ausfallen können. Aber noch etwas anderes macht die Wechseljahre für die Zähne gefährlich und das ist Zahnbelag. Laut einer amerikanischen Studie leiden vermehrt Frauen zwischen 51 und 80 Jahren unter hartnäckigem Zahnbelag, der wiederum zu Zahnfleischentzündungen und damit auch zum Verlust der Zähne führen kann. Alle Frauen die in den Wechseljahren sind, sollten nach Möglichkeit regelmäßig einen Zahnarzt aufsuchen, um nach der Menopause auch noch gesunde und vor allem stabile Zähne zu haben.

Zahnersatz im Eilverfahren

| Zahnersatz

Alle, die eine Brücke oder eine Teilprothese haben, kennen das unangenehme Prozedere: Zuerst nimmt der Zahnarzt einen Abdruck, der bei den meisten Patienten für einen Würgereflex sorgt, dann muss für eine bestimmte Zeit ein Provisorium getragen werden und erst dann wird der Zahnersatz angepasst. Diese Zeiten sind jetzt endlich vorbei, zumindest für alle die im Großraum von München leben, denn in der bayrischen Landeshauptstadt gibt es mit Cera-Technik ein modernes Zahnlabor, das den Zahnersatz in nur 60 Minuten verspricht. Statt eines Abdrucks werden die Zähne mit einer digitalen Kamera einzeln abgetastet, eingescannt und diese Daten gehen dann auf direktem Wege an Cera-Technik. In nur 25 Minuten fertigen die Zahntechniker dort ein Inlay, eine Brücke oder eine Krone an, die dann mit einem Fahrradkurier in die Praxis geliefert werden. Der Zahnersatz wird eingepasst und fertig. Erfunden hat diese bahnbrechende Technik Dr. med. dent. Martin Butz, der seinen Patienten eine lästige Prozedur ersparen wollte.

Frühjahrsputz auch für die Zähne

| Zahn-Ästhetik

Die Sonne scheint in diesem Tagen schon wieder öfter, die Temperaturen steigen und viele beginnen schon mit dem traditionellen Frühjahrsputz. Andere gehen wieder joggen oder gehen ins Fitnessstudio, um den lästigen Winterspeck loszuwerden. An einen Frühjahrsputz der Zähne denken jedoch die wenigsten Menschen. Dabei ist das Frühjahr eine sehr gute Zeit, um die Zähne prophylaktisch nachsehen zu lassen. Eine gründliche und professionelle Zahnreinigung könnte jetzt auf dem Programm stehen und auch eine Untersuchung, die Aufschluss über den Halt der Zähne im Kiefer gibt, ist eine gute Idee. Mit einer neuartigen Methode können Zahnärzte jetzt feststellen, wie fest der Zahn mit dem Kieferknochen verankert ist und wenn es Probleme geben sollte, kann der Arzt sofort und meist auch ohne großen Aufwand reagieren. Mit einer Sonde wird gemessen, wie weit das Zahnfleisch vom Zahnhals entfernt ist und anhand dieser Daten kann der Zahnarzt erkennen, ob ein Zahn bereits akut gefährdet ist oder nicht.

Vitamin D beugt Parodontose vor

| Dental-Infos

Viele Frauen haben in der Schwangerschaft Probleme mit Parodontose. Wird die Zahnfleischentzündung nicht rechtzeitig und konsequent behandelt, dann kann das sogar bis zum Verlust des Zahnes führen. Nach neusten Erkenntnissen kann Vitamin D eine sehr große Hilfe dabei sein, damit es in der Schwangerschaft nicht zur gefürchteten Parodontose kommt.
Besonders in den Wintermonaten sind Vitamine sehr wichtig, um sich vor Erkältungen und grippalen Infekten zu schützen. Für schwangere Frauen gilt das in einem besonderen Maße. Neben Vitamin C ist aber in diesem Fall auch Vitamin D wichtig, denn auf diese Weise können schwangere Frauen auch verhindern, dass es zu Zahnfleischentzündungen und Zahnverlust kommt. Ärzte raten allen Frauen die ein Kind erwarten und die sich vor Parodontose schützen wollen, auf eine ausgewogene Ernährung mit viel Vitamin D zu achten. Es gibt spezielle Präparate, mit denen der Körper ausreichend mit Vitamin D versorgt werden kann. Schwangere Frauen sollten darüber mit ihrem Frauenarzt sprechen.

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