Hessen als gutes Vorbild

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Alle die im Alter noch kräftig zubeißen wollen, müssen schon in jungen Jahren etwas für ihre Zahngesundheit tun. In Hessen ist man mit gutem Beispiel vorangegangen, denn vor genau 20 Jahren wurde dort auf die Initiative des Sozialministeriums eine Arbeitsgruppe für den Jugendzahnärztlichen Dienst gegründet. Jetzt können die Hessen erfolgreich auf 20 Jahre Zahngesundheit bei Kindern zurückblicken.
Gruppenprävention – so lautete vor 20 Jahren das Motto. Zahnärzte gingen in die Kindergärten und Schulen, um den Kindern zu zeigen, wie sie ihre Zähne richtig pflegen, damit sie auch in späteren Jahren noch ein gesundes Gebiss haben. Die Aktion wurde begeistert aufgenommen. Rund 60% der Kindergartenkinder und 40% der hessischen Schulkinder nahmen an dieser in Deutschland einmaligen Aktion teil. Nach 20 Jahren zieht das hessische Sozialministerium eine erfreuliche Bilanz. Von den Kindern die an der Aktion Zahngesundheit teilgenommen haben, konnten 65% der Kindergartenkinder und 60% der Schulkinder ein gesundes und einwandfreies Gebiss vorweisen.

Warum schlechte Zähne eine Gefahr für die Lungen sind

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Dass kranke Zähne eine Gefahr für das Herz darstellen ist bekannt, aber wenn sich das Zahnfleisch auf Dauer entzündet, dann kann das auch eine große Gefahr für die Lunge darstellen.
Bei einer Studie die jetzt vom renommierten Journal of Periodontology in den USA veröffentlich wurde, stellte sich heraus, dass Menschen die öfter unter eine Zahnfleischentzündung mit Blutungen und Schmerzen leiden, ein deutlich erhöhtes Risiko haben, an gefährlichen Erkrankungen der Lunge zu erkranken, wie zum Beispiel COPD oder auch an einer Lungenentzündung. Für diese Studie wurden 200 Patienten im Alter zwischen 20 und 60 Jahren untersucht, die mindestens noch 20 gesunde Zähne hatten. Es stellt sich heraus, dass die Hälfte der Studienteilnehmer schon mehrfach wegen Erkrankungen der Atemwege in einem Krankenhaus behandelt werden musste. Alle diese Patienten hatten übereinstimmend gesagt, dass sie an immer wiederkehrenden, schmerzhaften Zahnfleischentzündungen gelitten hatten. Wer häufiger Probleme mit den Atemwegen hat, sollte sein Zahnfleisch untersuchen lassen.

Hilfe für Schnarcher

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Schnarchen ist für alle Beteiligten eine unangenehme Geschichte. Der Partner oder die Partnerin in der anderen Betthälfte bekommt in der Nacht kaum ein Auge zu und derjenige der schnarcht, riskiert auch noch seine Gesundheit, denn Schnarchen ist nicht ungefährlich. Menschen die laut schnarchen, werden in der Nacht mehrfach davon wach und sind am Tage unausgeschlafen, unkonzentriert und leicht reizbar.
Es gibt einige Möglichkeiten damit das Schnarchen aufhört. Es gibt Schienen und Masken, aber diese sind auf Grund ihrer Größe nicht sonderlich bequem und daher unbeliebt. Ein Team von Zahnärzten aus Osnabrück hat jetzt ein neues und sehr effektives Mittel gegen das Schnarchen entwickelt und zwar einen Zahnchip. Dieser kleine Chip, der auch NMS-Chip genannt wird, kann ohne Probleme und auch ohne dass er den Nachtschlaf stört, getragen werden. Da alle Tests mit zahlreichen Probanden zur Zufriedenheit verlaufen sind, werden die Zahnchips die das Schnarchen ein für alle Mal verhindern, jetzt auch in Serie gehen.

Hypnose beim Zahnarzt

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Alle die Hypnose nur im Zusammenhang mit Varietés sehen, sind falsch informiert, denn Hypnose ist schon seit sehr langer Zeit ein fester Bestandteil der Medizin. Auch wenn es um die Zahnmedizin geht, spielt Hypnose eine immer wichtigere Rolle.
Viele Patienten haben Angst vor den Behandlungen bei ihrem Zahnarzt oder vielleicht besonders schmerzempfindliche Zahnhälse oder Zahnfleisch. Für alle diese Patienten ist Hypnose eine gute Alternative zu Schmerz- oder Narkosemitteln. Immer mehr Zahnärzte haben besonders geschultes Personal, das eine spezielle Ausbildung für die Behandlung mit Hypnose gemacht hat. Vor allem bei einer professionellen Zahnreinigung wird die Hypnose immer beliebter. Viele der sogenannten Prophylaxe Assistenten sind in der Lage, ihren Patienten für eine Weile in Trance zu versetzen, wenn sie ihnen die Zähne reinigen. Bei den Patienten kommt diese besondere Art der Behandlung in der Regel sehr gut an und diejenigen, die Angst vor dem Zahnarzt haben, können sich auf diese Weise ideal entspannen.

Wenn der Bohrer nicht mehr stört

| Zahnarztangst

Beim Zahnarzt im Wartezimmer treibt den meisten Patienten schon allein das Geräusch des Bohrers den Angstschweiß auf die Stirn. Damit sich auch diese Patienten entspannt zurücklehnen können, haben britischen Forscher einen Bohrer entwickelt, der keine Geräusche mehr von sich gibt. Psychologen haben herausgefunden, dass allein das Geräusch des Bohrers bei ängstlichen Menschen eine Assoziation zu Schmerzen hervorruft. In der Folge verkrampfen sie sich und auch Panikattacken sind in diesem Fall keine Seltenheit.
Aber es gibt auch noch eine andere Möglichkeit, dem unangenehmen Geräusch des Bohrers zu entkommen und das sind Kopfhörer. Anästhesisten haben immer wieder die Erfahrung gemacht, dass sich Patienten bei einer Operation mit lokaler Betäubung deutlich besser entspannter und besser fühlen, wenn sie über Kopfhörer Musik hören können. Auch beim Zahnarzt kann diese Methode von Nutzen sein, denn die Patienten, die über Kopfhörer ihre eigene Lieblingsmusik hören, können zum einen das Geräusch des Bohrers nicht mehr wahrnehmen und zum anderen fühlen sie sich auch sehr gut.

Natürlich die Angst bekämpfen

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Es gibt wohl kaum einen Menschen, der gerne zu seinem Zahnarzt geht. Viele Menschen gehen auch nur dann, wenn es sich gar nicht mehr vermeiden lässt. Der Grund ist die Angst, die viele vor dem Zahnarzt und seinen Instrumenten haben. Alle diejenigen, die zwar Angst vor dem Gang zum Zahnarzt haben, aber diese Angst auf eine natürliche Art und Weise bekämpfen wollen, können zu sehr einfachen Mitteln greifen.
Wie Forscher der Universität Wien herausgefunden haben, sind Lavendel- und auch Orangenöl ein sehr gutes und effektives Mittel, wenn es um die Entspannung beim Zahnarzt geht. Viele Zahnmediziner stellen in ihren Wartezimmern Duftöllampen mit Lavendel- oder Orangenöl auf und die Wirkung lässt nicht lange auf sich warten. Nach eigenen Angaben entspannen sich über die Hälfte der Angstpatienten, wenn sie das Aroma von Lavendel und Orangen wahrnehmen. Allerdings wirkt diese Methode nur bei Frauen, Männer sind gegen diese Aromatherapie offensichtlich immun.

Neue Methode zur Kariesbekämpfung

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Wenn es nach den neusten Testreihen der Universität Kiel geht, dann kann der Zahnarzt in Zukunft bei Karies sowohl auf den Bohrer als auch auf die bekannten Füllungen verzichten. Kariesinfiltration – so heißt eine neue Methode zur Kariesbekämpfung, bei der der Zahnarzt bei leichter und mittlerer Karies nur einen speziellen Kunststoff in die schadhafte Stelle des Zahnes einfüllt und diesen aushärten lässt.
Kritiker sehen die neue Methode allerdings skeptisch, denn wenn der Kunststoff schrumpft, könnten sich winzige Risse an den Seiten auftun, durch die dann neue Karies Erreger in den Zahn eindringen können. Wie die Apotheken Umschau berichtet, sieht einer der Entwickler der Kariesinfiltration, der Privatdozent der Kieler Universität Doktor Hendrik Meyer-Lückel, keine Gefahren. Die Tests mit der neuen Methode laufen bereits seit drei Jahren und man habe festgestellt, dass das neue Verfahren die Karies viermal häufiger zum Stillstand bringt, als das bei allen herkömmlichen Füllungen in der Vergangenheit der Fall war.

Keine Angst vorm Bohren

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Plötzliche Panikattacken, Angstschweiß in den Händen, Magenschmerzen und Herzrasen – die meisten Menschen kennen das, wenn sie nur das Wort Zahnarzt und Bohrer hören. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu „Spontanheilungen“, wenn Patienten im Wartezimmer nur das Geräusch des Bohrers gehört haben. Aber diese Zeiten sind endgültig vorbei, denn immer mehr Menschen gehen ohne Angst vor Schmerzen zu ihrem Zahnarzt, auch wenn mal gebohrt werden muss.
Laut einer Umfrage der Apotheken Umschau ist die Angst vor Zahnarztbohrer bei dreiviertel aller Patienten vorbei, denn knapp 75 % aller Männer und Frauen gehen in der heutigen Zeit ohne Herzbeklemmungen und Angst zu ihrem Zahnarzt. Warum das so ist, lässt sich leicht und schnell erklären: Die meisten Patienten vertrauen ihrem Zahnarzt und setzen vor allen Dingen auf die neusten zahnmedizinischen Errungenschaften, die auch das lästige und in der Vergangenheit oft schmerzhafte Bohren, in der heutigen Zeit zu einem schmerzfreien Ereignis machen.

Patienten gesucht

| Zahnersatz

Für eine neue Studie sucht die Zahnärztliche Klinik der Universität Heidelberg noch Patienten. Bei dieser Studie handelt es sich um eine Langzeitstudie mit einer Form von Zahnbrücken, die bisher zwar schon im Labor getestet wurde und zu der es auch schon klinische Testreihen gab, aber jetzt soll eine völlig neue Form der Brücke auch am Patienten getestet werden.
Seit rund 40 Jahren gibt es die Zahnbrücke, mit einem Gerüst aus Metall und Ummantelungen aus Keramik, in der Farbe der jeweiligen Zähne. In der heutigen Zeit legen die Patienten aber immer mehr Wert auf ein natürliches Aussehen und da stört das Metallgerüst. Jetzt haben Wissenschaftler eine neue Form von Hochleistungskeramik entwickelt, die das Gerüst aus Metall überflüssig machen. Diese neuen Brücken will die Universität Heidelberg jetzt in einer neuen Langzeitstudie testen. Patienten die gerne an dieser Studie teilnehmen möchten, bekommen die neuen Brücken aus Keramik zu deutlich günstigeren Konditionen und sollten sich mit der Zahnärztlichen Klinik der Uni Heidelberg in Verbindung setzen.

Zahnseide wenig populär

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Laut einer Umfrage der Bundesärztekammer, hat sich das Verhalten der Deutschen, wenn es um die Pflege ihrer Zähne geht, in den letzten fünf Jahren deutlich verbessert. Immer mehr Menschen gehen regelmäßig zu ihrem Zahnarzt, auch wenn sie keine Zahnschmerzen haben. Gegenüber dem Jahr 2005 ist auch der Verkauf von Zahnbürsten, mechanisch und elektrisch, sowie der Verbrauch von Zahnpasta kontinuierlich gestiegen. Das Einzige was nicht gestiegen ist, wenn es um den Pro-Kopf-Verbrauch geht, ist die Zahnseide. Mit dem täglichen Gebrauch von Zahnseide können sich nur die wenigsten Deutschen anfreunden. Gerade 18 Mal pro Jahr findet die Zahnseide Verwendung. Dabei ist Zahnseide ebenso wichtig wie der tägliche Gebrauch von Zahnpasta und Zahnbürste. Zahnärzte weisen ihre Patienten immer wieder daraufhin, dass das Reinigen der Zähne mit Zahnseide vor allem die Zahnzwischenräume optimal reinigt und so vor Plaque und gefährlichen Bakterien schützt. Neben dem täglichen Zähneputzen, sollte man zweimal am Tag auch immer Zahnseide benutzten.

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