Zahnausfall hat viele Ursachen

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Die meisten Menschen sind immer noch der Ansicht, dass die Zähne ab einem bestimmten, fortgeschrittenen Alter ausfallen, aber das ist ein Irrtum. Auch bei jungen Menschen kann es passieren, dass die Zähne ausfallen und das kann sehr viele unterschiedliche Gründe haben.

Stress, mangelnde Mundhygiene und auch die falsche Ernährung, können zu Zahnverlust führen. Wer zum Beispiel nicht ausreichend Vitamin C zu sich nimmt, der leidet über kurz oder lang an Mangelerscheinungen und das führt unter anderem auch zu Zahnverlust. Die Seeleute, die früher lange Zeit unterwegs waren, aßen Zitronen und viel Sauerkraut, um einem Vitamin C Mangel vorzubeugen und um keine Zähne zu verlieren. Wer seine Zähne nicht regelmäßig putzt, der riskiert Karies und Zahnfleischentzündungen, beides kann zum Verlust der Zähne führen. Auch Zahnfleischschwund ist ein Grund, warum die Zähne ausfallen. Um das zu verhindern, sollte man zweimal im Jahr zum Zahnarzt gehen und die Zähne kontrollieren lassen.

Twinkles – glitzernder Zahnschmuck

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Piercings sind in der heutigen Zeit normal und man kann fast alle Körperteile mit mehr oder weniger attraktivem Schmuck versehen. Auch die Zähne sind kein Tabubereich mehr, denn schließlich gibt es ja sogenannte Twinkles. Wer sich allerdings für den glitzernden Zahnschmuck entscheidet, der sollte die kleinen echten oder unechten Steine immer von einem erfahrenen Zahnarzt anbringen lassen.

Wer sein Gegenüber mit strahlend weißen Zähnen anlächelt, und wenn dann noch ein Steinchen aufblitzt, der sorgt immer für einen Aha-Effekt. Möglich wird das mit Twinkles, kleinen Edelsteinen, die auf die Schneidezähne geklebt werden. Ob man sich für einen echten, in Weißgold gefassten Diamanten oder aber für einen unechten Stein entscheidet, ist eine Frage des Preises und des Geschmacks. Bei beiden Varianten ist es aber wichtig, dass der Zahnarzt den Stein auf dem Zahn anbringt. Der Zahnarzt raut den Zahnschmelz vorsichtig auf, befestigt den Stein mit einem speziellen Kleber und lässt ihn dann unter UV-Bestrahlung trocknen.

Zwei Minuten sind genug

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Fast jeder Zahnarzt und auch jede Mutter rät dazu, die Zähne mindestens drei bis vier Minuten zu putzen. Ein Wissenschaftler der Universität Newcastle in England ist allerdings der Meinung, dass zwei Minuten die absolute Obergrenze sind, wenn es um das Zähneputzen geht.

Peter Heasman ist davon überzeugt, dass man bei längerem Zähneputzen nicht nur den Zähnen, sondern auch dem Zahnfleisch auf Dauer Schäden zufügt. Seiner Meinung nach bringt es nichts, wenn man die Zähne zweimal am Tag mehrere Minuten putzt, für Heasman ist es effektiver, die Zähne mehrmals am Tag, dafür aber eben nur für knapp zwei Minuten zu putzen. Dr. Dietmar Oesterreich von der Bundeszahnärztekammer sieht das etwas anders, denn für ihn spielt die Zeit keine primäre Rolle, für ihn ist die Technik, wie man die Zähne putzt, entscheidend. Auch die Wahl der richtigen Zahnbürste ist ein wichtiges Kriterium, wenn man lange gesunde und schöne Zähne haben möchte.

Freiliegende Zahnhälse – was tun?

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Schmerzende Zähne sind immer unangenehm und können viele Ursachen haben. Freiliegende Zahnhälse sind nur eine dieser Ursachen. Laut einer Statistik leidet jeder fünfte Deutsche unter freiliegenden Zahnhälsen, aber was kann jeder selbst und was kann der Zahnarzt dagegen tun?

Wenn das Zahnfleisch zurückgeht, zum Beispiel bei einer beginnenden Paradontose, dann liegen irgendwann die empfindlichen Zahnhälse frei, weil kein Zahnschmelz mehr da ist, der sie schützen kann. Hauchdünne Nervenfasern, die sogenannten Dentinkanälchen leiten dann einen Reiz an das Gehirn weiter, wenn die Zahnhälse mit zu kalten oder zu heißen Speisen und Getränken in Berührung kommen und man verspürt ein sehr unangenehmes Ziehen. Um das zu vermeiden, sollte man die Zahnhälse schon beim Zähneputzen schützen und das geht am besten mit einer nicht allzu harten Zahnbürste, die den Zahnschmelz nicht beschäftigt. Aber auch der Zahnarzt kann helfen, indem er ein spezielles Fluorid Gel auf die Zahnhälse streicht und sie so schützt.

Warum Zähneputzen Krebs verhindern kann

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Krebs kann sehr viele Ursachen haben und auch eine mangelnde Mundhygiene kann Schuld daran sein, wenn es zu Speiseröhrenkrebs oder zu Tumoren der oberen Luftwege kommt. Zu diesem erstaunlichen Ergebnis kommt jetzt eine Studie, an der 3.000 gesunde und über 800 an Krebs erkrankte Menschen teilgenommen haben.

Alle Zahnärzte empfehlen ihren Patienten, sich zweimal am Tag, am Morgen und am Abend die Zähne zu putzen. Wer sich an diese Empfehlung hält, der senkt das Risiko an Krebs zu erkranken, signifikant. Schon wenn man zweimal am Tag zur Zahnbürste und Zahnpasta greift, kann man das Risiko, Karzinome in den oberen Atemorganen und der Speiseröhre zu bekommen, um 18 %, gegenüber dem einmaligen Putzen senken. Besonders Menschen, die rauchen und auch alle, die gerne mal mehr als ein Glas Rotwein trinken, sollten es mit der Mundhygiene sehr genau nehmen, denn sie gehören zu einer Gruppe, die besonders häufig an Speiseröhren- oder Bronchialkrebs erkrankt.

Zahnversiegelung für Erwachsene

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Das Versiegeln von Zähnen ist besonders bei Kindern und Jugendlichen sinnvoll. Schließlich sind im jungen Alter, nachdem die großen Backenzähne komplett in die Mundhöhle vorgedrungen sind, die bleibenden Zähne besonders kariesanfällig. Viele Eltern lassen daher bei ihren Kindern die Backenzähne versiegeln, denken aber nicht daran, dass dieses Verfahren auch für sie ein optimaler Schutz vor Karies sein kann. Der augenscheinliche Grund hierfür ist oftmals der Preis: Bei Kindern und Jugendlichen übernimmt die Krankenkasse die Kosten der Zahnversiegelung, Erwachsene müssen für diese selbst aufkommen.

Wissenswertes zur Zahnversiegelung für Erwachsene

Es lohnt sich, auch als erwachsener Mensch, die Zähne versiegeln zu lassen, denn so wird der Zahnschmelz in seiner natürlichen Funktion als Schutzschild perfekt unterstützt – im Erwachsenenalter spricht man dann von einer erweiterten Fissurenversiegelung. Auch bei gesunden Zähnen können schnell feine Haarrisse entstehen, die mit der Zahnbürste nicht zu erreichen sind. Diese Rillen und Unebenheiten sind der ideale Ort für Bakterien, die Karies verursachen können. Die Bakterien werden vor der eigentlichen Versiegelung mithilfe eines Lasers oder Pulverstrahlgeräts sorgsam entfernt – ein Reinigungsvorgang, der die Leistung einer herkömmlichen Zahnbürste bei weitem übersteigt. Zu beachten ist, dass es sich bei diesen Maßnahmen zur Versiegelung um präventive Behandlungen handelt. Das heißt: Bestehende Karies oder bereits dadurch verursachte Schäden am Zahn können auf diese Weise nicht beseitigt werden. Aus diesem Grund entfernt der Zahnarzt bei der erweiterten Fissurenversiegelung kariöse Stellen aus den feinen Fissuren, damit die Schutzmaßnahmen optimal wirken können.

Wie hoch sind die Kosten einer Versiegelung?

Viele Patienten, die sich mit einer Zahnversiegelung auseinandersetzen, fürchten, dass sie für eine entsprechende Behandlung tief in die eigene Tasche greifen müssen. Diese Sorgen sind jedoch unbegründet. Das Versiegeln der Zähne bei einem Erwachsenen kostet kein Vermögen: pro Zahn sollte man mit ca. 70 Euro rechnen.
Wenden Sie sich vertrauensvoll an das Team um Frau Dr. Svoboda, wenn Sie sich für das Thema Zahnversiegelung für Erwachsene bei Ihrem Zahnarzt in Essen interessieren. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Die richtige Pflege für die Dritten

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Zähne werden mit Zahnpasta geputzt und für den frischen Atem sorgen diverse Mundwasser, aber was ist mit den dritten Zähnen? Auch der Zahnersatz will richtig geputzt werden, nur leider werden bei dieser Reinigung noch viele Fehler gemacht.

Was ist das Beste für die Dritten, wenn es um die Reinigung geht? Zahncreme gehört nicht zu den Mitteln, die man für die Reinigung benutzen sollte, denn die Zahnpasta hat bei Zahnersatz die Wirkung von Schmirgelpapier, das die Oberfläche langsam aber sicher abschmirgelt. Besser sind chemische Reinigungstabletten, denn sie sind auf die Beschaffenheit der dritten Zähne zugeschnitten. Optimal ist es, die Dritten zweimal am Tag für ca. zehn Minuten ins Sprudelbad zu legen. Alle, die Geld sparen möchten, können auch mit einem einfachen Hausmittel die Dritten von Belägen und damit auch von gefährlichen Bakterien befreien, die die Mundschleimhaut angreifen können. Verdünnter Essig ist hingegen perfekt, wenn man das Gebiss oder eine Brücke gründlich reinigen will.

Zahnersatz für Allergiker

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Nicht alle Menschen können eine Spange oder eine Brücke gut vertragen, denn wer auf Metall allergisch reagiert, hat schlechte Karten. Aber auch Allergiker müssen nicht auf schöne Zähne verzichten, denn es gibt eine Möglichkeit, die der Zahnarzt einen „biokompatiblen“ Zahnersatz nennt.

Zu diesen biokompatiblen Stoffen gehören unter anderem Titan, Zirkon und auch Valplast. Besonders Titan ist ein Metall, das für Zahnersatz sehr gut geeignet ist, wenn der Patient unter einer Allergie leidet. Titan hat seinen guten Ruf schon seit über 40 Jahren und es hat den großen Vorteil, dass es beim Röntgen nicht stört, wie das bei anderen Metallen der Fall ist. Zirkon gehört zur Familie der Keramik und ist ebenfalls eine gute Alternative für Menschen, die allergisch reagieren. Dazu kommt, dass Zirkon eine sehr lange Lebensdauer hat, was bei Zahnersatz immer von Vorteil ist. Prothesen aus Valplast bestehen genau genommen aus Nylon und sie besonders flexibel und für Allergiker perfekt.

Mundgeruch muss nicht sein

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Viele Menschen, die unter Mundgeruch leiden, merken in den meisten Fällen selbst nichts davon, aber ihre Mitmenschen leider umso mehr. Mundgeruch kann eine vollkommen harmlose Ursache haben, aber wenn nichts dagegen unternommen wird, dann kann Mundgeruch im schlimmsten Fall in die soziale Isolation führen. Wie gut eignen sich Mundsprays im Kampf gegen den unangenehmen Mundgeruch?

Mundsprays sind kein Allheilmittel, aber sie können schon eine Menge bewirken. Alle Mundsprays enthalten ätherische Öle, wie zum Beispiel Pfefferminz und das ist nicht ideal für einen frischen Atem, sondern hat auch noch eine antibakterielle Wirkung. Alle, die mit Mundspray ihren Mundgeruch bekämpfen wollen, sollten das Spray nach Möglichkeit unmittelbar nach dem Zähneputzen benutzen, denn dann wirkt es am besten, da die Mundhöhle frei von Bakterien ist. Lässt sich der Mundgeruch mit Mundspray nicht bekämpfen, dann sollte man einen Zahnarzt aufsuchen, oder den Magen untersuchen lassen, denn auch hier kann die Ursache für Mundgeruch zu finden sein.

Wie entsteht eigentlich Zahnstein?

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Er ist hässlich und dazu auch noch unangenehm – die Rede ist von Zahnstein. Die meisten Menschen wissen, wie Karies und Paradentose entstehen, aber um den Zahnstein kümmert sich kaum jemand.

Zahnstein entsteht durch die unheilvolle Verbindung von Zahnbelag und Speichel, aber nicht alle Zähne sind davon gleichermaßen betroffen. Wenn es sich der Zahnbelag auf dem Zahn gemütlich macht, dann dauert es nicht allzu lange, bis der Speichel den Zahnbelag aushärtet und dann ist das Problem Zahnstein auch schon da. Am meisten betroffen sind die oberen Backenzähne und die vorderen Schneidezähne unten im Mund. Man kann dem Zahnstein ein Ende bereiten, aber das geht nur, wenn man seine Zähne regelmäßig und immer sehr gründlich putzt. Aber auch wenn man zweimal am Tag die Zähne schrubbt, kann es passieren, dass sich Zahnstein bildet, und zwar besonders gerne dort, wo man ihn nicht sehen kann und das ist am Zahnfleischrand.

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