Entspannter mit der Schlafspritze

| Zahnarztangst

Viele Menschen haben nicht einfach nur einen leichten Bammel vor dem Zahnarzt, sondern eine richtige Phobie, nicht selten mit Angstzuständen. Ist das der Fall dann hilft auch ein gutes Zureden von Seiten des Zahnarztes nicht mehr, dann muss ein Medikament dafür sorgen, dass der Patient ruhiggestellt wird. Eine Vollnarkose ist allerdings nicht jedermanns Sache, eine Schlafspritze könnte hier die optimale Lösung sein.

Dornicum heißt ein Medikament, das sich vor allem in der Notfallmedizin einen sehr guten Namen gemacht hat. Dornicum ist kein Narkosemittel, sondern sorgt vielmehr für einen leichten entspannten Schlaf und dieser Schlaf ist die Lösung für Angstpatienten beim Zahnarzt. Besonders bei größeren oder anspruchsvollen Behandlungen die eine gewisse Zeit dauern, ist Dornicum ideal, denn der Patient schläft entspannt und der Arzt kann in aller Ruhe arbeiten. Wer keine Vollnarkose durch einen Anästhesien inklusive der Nebenwirkungen haben möchte und sich auch mit Lachgas nicht anfreunden kann, der sollte mit seinem Zahnarzt über die Schlafspritze reden.

Die neuen Mundspülungen

| Dental-Infos

Wer früher einen frischen Atem wollte, der griff zur Mundspülung. Wer es mit dem frischen Atem und auch mit der Mundspülung ein bisschen übertrieben hat, der riskierte ein entzündetes Zahnfleisch. Kein Wunder, dass Mundspülungen einen schlechten Ruf hatten. Aber die Wissenschaft hat Fortschritte gemacht und Mundspülungen entwickelt, die mehr können als nur einen angenehmen Atem zaubern.

Heute dienen Mundspülungen der Karies-Profilaxe und haben einen ebenso wichtigen Stellenwert wie Zahnpasta und auch Zahnseide. Wie auch die Zahncreme, so enthalten auch die neuen Mundspülungen Fluor und sind damit perfekt, wenn es darum geht, die Zähne gesund und stark zu erhalten. Wie fluoridierte Zahnpasta, so erhöht auch das fluoridierte Mundwasser den Fluoridgehalt im Speichel, und da die Zähne laufend vom Speichel umspült werden, mindert die regelmäßige Verwendung von Mundwasser die Gefahr kariöse Zähne zu bekommen. Wer also lange gesunde und schöne Zähne haben will, der sollte neben Zahnpasta und Zahnseide auch zum Mundwasser greifen.

Parodontitis kann gefährlich werden

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Zwei von fünf Deutschen leiden unter Parodontitis und viele wissen es gar nicht, dass sie eine Art Zeitbombe im Mund haben. Wurde Parodontitis in früheren Jahren gerne als eine Zahnfleischentzündung abgetan, so haben Wissenschaftler inzwischen bewiesen, dass nicht nur Herzkrankheiten mit Parodontitis in Zusammenhang gebracht werden können.

Herz, Kreislauf und auch die Gelenke können ein Opfer sein, wenn Parodontitis nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Jetzt hat man eine neue Gefahr ausgemacht, die mit der Parodontitis salopp gesagt Hand in Hand geht und das sind ausgesprochen aggressive Bakterien im Mund. Diese Bakterien lagern sich auf der Zunge und in der Mundschleimhaut ab, sie lösen Zahnstein aus und sorgen sogar dafür, dass gesunde Zähne ausfallen können. Wenn diese Bakterien eine Parodontitis auslösen, dann beschränkt sich das nicht mehr nur auf den Mund, sondern im schlimmsten Fall auch auf den ganzen Körper. Wenn das Immunsystem in Mittelleidenschaft gezogen wird, dann kann es sogar richtig ernst werden.

Die Zahnspange für jedes Alter

| Zahn-Ästhetik

Schief gewachsene Zähne sehen nicht besonders attraktiv und sexy aus. Bei Kindern und Jugendlichen wird so etwas in der Regel mit einer Zahnspange behoben, aber auch immer mehr erwachsene Menschen entscheiden sich zum Zahnarzt zu gehen und die Zähne mit einer Spange regulieren zu lassen.

Seit sich der Schauspieler Tom Cruise offen zu seiner Zahnspange bekannt hat, ist so etwas wie ein Tabu gebrochen worden. Heute spielt die Optik bei Zahnspangenträgern keine so große Rolle mehr. Ein anderes Problem bleibt aber bei Erwachsenen, die eine Zahnspange tragen und dieses Problem heißt Karies. Da das Kiefergelenk schwerer belastet wird, wächst auch das Risiko Karies zu bekommen. Zahnärzte entscheiden sich daher bei erwachsenen Patienten gerne für Brackets in den Farben der Zähne und Drähte. Auch die Behandlung mit einer Spange, die auf der Rückseite der Zähne festgemacht wird und auch die Korrektur durch eine transparente, leicht herausnehmbare Zahnspange ist möglich.

Professionelle Zahnreinigung – das sollte man beachten

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Zweimal im Jahr empfehlen Zahnärzte eine professionelle Zahnreinigung. Deshalb gehen immer mehr Menschen auch alle halbe Jahre zu ihrem Zahnarzt, um sich die Zähne gründlich reinigen zu lassen. Da die Kassen diese Behandlung in der Regel nicht bezahlen, sollte man einige Dinge beachten, die ins Geld gehen können.

Eine professionelle Zahnbehandlung kostet im Schnitt bis zu 150,- Euro, manchmal auch mehr, je nachdem wie groß der Umfang der Behandlung ist. Aber müssen wirklich alle Instrumente zum Einsatz kommen? Man sollte sich nicht scheuen und den Zahnarzt fragen, welche Instrumente er im Einzelnen benutzt, wozu sie dienen und ob sie wirklich für die Reinigung auch notwendig sind. Zudem sollte man darauf bestehen, dass der Zahnarzt die Reinigung selbst vornimmt und nicht die Assistentin oder die Sprechstundenhilfe, die keine Qualifikation hat. Im Vorfeld ist es auch ratsam, bei der Kasse nachzufragen, ob es nicht einen Zuschuss gibt, den viele Kassen gewähren.

Mythos Wurzelbehandlung

| Zahnarztangst

Neben dem Bohren fürchten die meisten Menschen vor allem die Wurzelbehandlung. Es gibt eine Reihe von Geschichten, die sich um diese vermeintlich schmerzhafte Behandlung ranken. Die meisten entsprechen allerdings nicht der Wahrheit.

Sind Wurzelbehandlungen wirklich so schmerzhaft? In der Regel nicht, da der Zahnarzt die betroffene Stelle gut betäubt, aber jeder Mensch empfindet Schmerzen anders. Ist der Zahn nach der Wurzelbehandlung tot? Mitnichten, der Zahnarzt entfernt meist nur das Gewebe im Zahn, der Zahn selbst ist weder tot, noch kann er schwarz werden und wird bei guter Pflege wahrscheinlich ein Leben lang halten. Wurzelbehandelte Zähne werden spröde und brechen ab – auch das ist eine Geschichte, die so nicht stimmt. Es kann allerdings sein, dass der Zahn in späteren Jahren gegenüber den anderen Zähnen eher eine Krone braucht. Wurzelbehandlungen sind in 90 % der Fälle erfolgreich. Dass diese Behandlung aber sehr zeitaufwendig ist, das entspricht der Wahrheit und ist kein Mythos.

Die Österreicher sind Spitzenreiter

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In kaum einem anderen Land in Europa gehen die Bürger so gerne und so oft zum Zahnarzt wie in Österreich. Rund 167 Millionen Euro haben die Österreicher in diesem Jahr schon für ihre Zähne ausgegeben und damit sind sie Spitzenreiter. Es ist aber nicht nur die Zahngesundheit auf die österreichischen Bürger zwischen Wien und Tirol, Salzburg und Kärnten Wert legen, es sind vielmehr die ästhetischen Aspekte, die sie zum Zahnarzt gehen lassen. Schöne Zähne und ein strahlendes Lächeln sind vielen Österreichern viel Geld wert. 43 % lassen sich zum Beispiel mindestens einmal im Jahr professionell die Zähne reinigen und 64 % sind der Ansicht, dass man mit einem schönen gesunden Gebiss und weißen Zähnen im Leben mehr erreichen kann. 7 % gehen regelmäßig zum Bleaching und 13 % benutzen eine zahnaufhellende Zahncreme. 39 % der Österreicher pflegen ihre Zähne aber nur deshalb so gut und gründlich, weil sie sich davon mehr Glück in der Liebe erhoffen.

Ultraschall statt Röntgen

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Ultraschall gehört in der Schwangerschaftsdiagnostik schon lange zum Alltag, wenn es aber um die Zähne geht, mussten Ärzte bislang immer röntgen. Das ist jetzt vorbei, denn Wissenschaftlern aus Rostock ist es gelungen ein Ultraschallgerät zu entwickeln, mit dem Zahnärzte arbeiten können. Es ist so groß wie eine Zahnbürste und hat auch die gleiche Form – das Ultraschallgerät für den Zahnarzt. Mit diesem Gerät kann der Mund ohne die schädliche Belastung durch Strahlen untersucht und Schäden an Zähnen und Kiefer festgestellt werden. Die Ergebnisse kann der Arzt direkt auf dem Bildschirm sehen und seine Diagnose stellen. Sowohl für den Zahnarzt als auch für den Patienten bringt das neue Ultraschallgerät nur Vorteile. Es ist gesünder (eine Bleischürze wird überflüssig), es ist schnell und unkomplizierter in der Handhabung und der Patient muss nicht mehr lange darauf warten, bis die Bilder entwickelt sind, sondern bekommt die Diagnose direkt an Ort und Stelle vom Arzt mitgeteilt.

Die Zahnbürste wechseln

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Man kann noch so viel Obst und frisches Gemüse essen, sich viel in der freien Natur bewegen und sich auch immer richtig anziehen, ein- bis zweimal im Jahr erwischt man trotzdem einen lästigen Infekt. Wer nicht dauernd verschnupft sein will, der sollte öfter die Zahnbürste wechseln.Zahnärzte empfehlen ihren Patienten sofort die Zahnbürste zu wechseln, wenn die Erkältung überstanden ist, denn in ihr stecken immer noch Bakterien, die schnell für einen weiteren Schnupfen sorgen können. Das gilt übrigens nicht nur für diejenigen, die sich manuell die Zähne putzen, sondern auch für alle, die eine elektrische Zahnbürste benutzen. Auch hier gilt es den Bürstenkopf zu wechseln, nachdem sich Husten, Schnupfen und Heiserkeit verabschiedet haben. Aber auch ohne einen Infekt ist es ratsam, alle drei Monate die Zahnbürste gegen eine Neue auszutauschen, denn die Borsten sind nicht allzu widerstandsfähig und geben schnell nach. Wer gesund bleiben will, der sollte nach dem Schnupfen eine neue Zahnbürste kaufen.

Bei Rheuma den Zahnarzt informieren

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Menschen, die Rheuma oder Arthritis haben und eine Zahnbehandlung benötigen, sollten im Vorfeld ihren Zahnarzt über ihre Krankheit informieren. Die meisten Rheumatiker müssen Medikamente einnehmen, die das Immunsystem beeinflussen und der Zahnarzt muss darauf entsprechend reagieren können. Diese Medikamente können nach einer Zahnbehandlung zum einen eine gestörte und schlechte Wundheilung und zum anderen auch Zahnfleischwucherungen verursachen.

Vielen Rheumatikern verursacht es große Schmerzen, bei einer längeren Zahnbehandlung den Mund weit geöffnet zu halten und auch das ist ein Grund, den Zahnarzt über die Krankheit zu informieren. Er kann dann mit sogenannten Beißkeilen arbeiten, die es dem Patienten einfacher machen, den Mund ohne Schmerzen über einen längeren Zeitraum geöffnet zu halten. Nach der Zahnbehandlung ist es für Menschen, die unter Rheuma und Arthritis leiden, unbedingt notwendig, dass eine umfassende Nachkontrolle bei ihrem Zahnarzt erfolgt, denn durch die Immunsuppressiva kann es nicht nur zu Nachblutungen, sondern auch zu Schwellungen am Zahnfleisch kommen.

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