TAP®-Schiene

Was ist eine Tap®-Schiene vom Zahnarzt und wie funktioniert sie?

Bei der TAP®-Schiene wird der Unterkiefer daran gehindert, im Schlaf nach unten abzusinken, um den Rachenraum frei zu halten – dies verhindert das Schnarchen. Der Zahnarzt fertigt hierfür eine Schiene an, mithilfe derer der Unterkiefer kontrolliert in eine vorgeschobene Position gebracht wird. Die Schnarchschiene sollte stets individuell angefertigt werden, um nicht nur gut zu wirken, sondern auch vom Anwender bzw. der Anwenderin komfortabel getragen werden zu können. Die spezielle mechanische Konstruktion der TAP®-Schiene hält den Unterkiefer nicht starr fixiert am Oberkiefer. Der geringe, aber dennoch vorhandene Bewegungsfreiraum erhöht den Tragekomfort.

ZU RISIKEN UND NEBENWIRKUNGEN …

Wird die TAP®-Schiene gegen Schnarchen von einem erfahrenen Zahnarzt angepasst, sind Nebenwirkungen selten. Vor allem anfangs in der Eingewöhnung kann es dennoch zu erhöhtem Speichelfluss, Druck auf den Zähnen, Muskelkater der Kaumuskeln und sehr selten auch zu Kiefergelenksbeschwerden kommen. Besonders Letztere lassen sich aber durch eine gut angepasste Schiene verhindern. Haben Sie Beschwerden, lassen Sie sich gern von Dr. Diana Svoboda beraten!

Pflege/Nachkontrolle der Schiene gegen Schnarchen beim Zahnarzt

Am Besten pflegen Sie die Tap®-Schiene, indem Sie sie morgens gründlich mit Wasser abspülen und anschließend trocken und gut belüftet lagern. Einmal die Woche wird eine spezielle Pflege empfohlen, dazu können wir Ihnen bei diPura gerne weiterhelfen. Da die TAP®-Schiene für eine Langzeitbehandlung angelegt ist und ein Leben lang hält bzw. gegen Schnarchen hilft, sollte sie der Zahnarzt mindestens einmal auf optimale Passform kontrollieren. Vor allem wenn Beschwerden oder Änderungen im Mundraum auftreten, ist es wichtig, die Schiene einzustellen, um erneutes Schnarchen und andere ungewünschte Nebenwirkungen zu vermeiden.