Warum schnarcht man?

Beim Schnarchen liegt eine Blockade der Atemwege vor. In der Nacht kommt es durch die Muskelentspannung im Schlaf zu einem erschlafften Gaumensegel oder zur Absenkung des Unterkiefers und der Zunge. Dadurch verengen sich die Atemwege im Rachen und es kann zu Schnarchgeräuschen und kurzen Atemstillständen, auch Apnoe genannt, kommen. Das Schnarchen nimmt mit dem Alter zu; außerdem spielen Alkoholkonsum oder die Einnahme von Medikamenten, Übergewicht und Erkältungserscheinungen eine Rolle.

Schnarchen kann viele Ursachen haben

Was ist eine obstruktive Schlafapnoe und wie erkenne ich, dass ich daran erkrankt bin?
Die durch die Verengung des oberen Luftwegs ausgelösten Atempausen nennt man Apnoe. Durch die mangelhafte Sauerstoffzufuhr kommt es zu einer Unterversorgung mit Sauerstoff im Blut. Dadurch wird der Körper alarmiert, das Gehirn sorgt für regelmäßige Schlafunterbrechungen und der Schlaf ist nicht erholsam. Neben Müdigkeit und Energielosigkeit am Tag, können sich langfristig auch ernsthaftere Folgen einstellen. Sie sollten daher Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin die Frage stellen, ob bei Ihnen nach heftigem Schnarchen plötzlich Stille auftritt. Außerdem sind dauernde Müdigkeit am Morgen, Mundtrockenheit, häufiger nächtlicher Harndrang und sexuelle Funktionsstörungen Indikatoren für obstruktive Schlafapnoe.

Wie kann mir ein Zahnarzt helfen?
Die Zahnärztin Dr. Diana Svoboda geht bei leichten bis mittelschweren Atemaussetzern gegen das Schnarchen mit einer intraoralen Protrusionsschiene vor, die auch Schnarchschiene oder Anti-Schnarchschiene genannt wird. Im Fokus ist für diese Behandlung die Beseitigung des Schnarchens und ggf. der Atempausen bei einer diagnostizierten Schlafapnoe.