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Floating in Essen bei diPura
Floating: Was ist das eigentlich?

Der Begriff Floating kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt Schweben. Ein Floating ist ein tiefenentspannendes Bad in einer fast gesättigten Salzsole. Durch den hohen Salzgehalt des Wassers schwebt der Körper an der Oberfläche. Die Last des eigenen Gewichts wird so nicht mehr wahrgenommen und durch die Abschottung aller Außenreize stellt sich eine vollkommene physische und mentale Entspannung ein. Die exakte Wassertemperatur von 37,5 Grad lässt den Körper dabei weder Kälte noch Wärme empfinden. Durch den bewussten Ausschluss aller Sinneswahrnehmungen schwingen die Hirnwellen im sogenannten Theta-Bereich – also im Unterbewusstsein. Diesen Zustand erlebt ein Mensch sonst nur kurz vor der Tiefschlafphase, während einer Meditation oder dem Autogenen Training. Im Theta-Bereich liegen die Quellen für Kreativität und Spiritualität. Der Körper ruht, aber das Gehirn arbeitet weiter. Durch die so hervorgerufene Tiefenentspannung baut sich alltäglicher Stress aktiv ab, während die Konzentration gleichzeitig gesteigert wird. Der Zustand der wohltuenden Schwerelosigkeit lässt sich nur durch ein Floating erreichen. Der Ausschluss jeglicher Sinnesreizungen grenzt ein Floating von einem herkömmlichen Solebad ab und macht es deshalb so einzigartig.

Wirkungsweise des Floatings
Positive Wirkung auf Körper und Geist

Die positive Wirkung des Floatings auf die Gesundheit von Körper und Geist ist wissenschaftlich nachgewiesen. Besonders in den Bereichen der Orthopädie, Sportmedizin, Rehabilitationsmedizin, Schmerzmedizin, Dermatologie und der Stressreduktion verbucht das Schwebebad bewiesene Erfolge. In der diPura Klinik setzen wir das Floating schon seit langem zur erfolgreichen Therapie von Angstpatienten ein. Die mentale Tiefenentspannung löst durch den Abbau stressauslösender Hormone gezielt Angstzustände und mentale Blockaden. Aber auch für Sportler ergeben sich durch das entspannende Bad viele sportmedizinische Vorteile.

Auch Sportler profitieren

Neben der Tiefenentspannung fördert das Floating beispielsweise den Laktatabbau. Bei Sportlern bildet sich durch höheren physischen Stress verstärkt Milchsäure (Laktate) in der Muskulatur, die durch das Floating abgebaut wird und so eine bessere Regeneration möglich ist. Außerdem hat das Senken der Laktatwerte einen positiven Effekt auf die mentale Stärke. Darüber hinaus begünstigt das floaten den Muskelaufbau, denn das Muskelwachstum findet fast ausschließlich in den Entspannungsphasen statt. Ebenso begünstigt das Solebad durch seinen muskellockernden Effekt die Verletzungsprävention. Im Stadium der Schwerelosigkeit werden zudem Stresshormone, wie Kortisol und Adrenalin, abgebaut, was zu einer schnelleren Heilung und Genesung von bestehenden Verletzungen führt. Die Kombination von Tiefenentspannung und Reduktion der Sinnesreize während des Floatings ist nachgewiesen förderlich für die mentale Konstitution, indem sie strategisches Denken und emotionale Stabilität verbessert – insbesondere vor Wettkämpfen kann das entscheidende Vorteile mit sich bringen. Die Salzsole wird aufgrund ihrer traditionellen und Jahrtausende alten Heilwirkung auch die weiße Krankenschwester genannt. Ihr medizinisches Wirkungsspektrum ist sehr groß und umfasst innere wie äußere Anwendungen.

Die Salzsole wirkt sich unter anderem positiv auf die Haut, das Herz-Kreislauf-System, den Stoffwechsel, die Muskulatur, die Nieren und auf hormonelle Funktionen aus. Bei einem Floating umfasst die Sole einen Magnesiumsulfatgehalt von 49 Prozent. Diese erhöhte Magnesiumzufuhr bewirkt nachweislich eine erhöhte Stresstoleranz und stärkt gezielt die psychische Stabilität. Die enthaltenen Mineralien diffundieren durch die Hautoberfläche und wirken pflegend und entschlackend.

In der diPura Klinik in Essen steht eines der wenigen Floatarien in NRW. Die moderne und komfortable Wanne in Muschelform ermöglicht unvergessliche Floating-Erlebnisse. Der Vorteil der Bademuschel: Sie muss während des Schwebebades nicht komplett geschlossen werden, sodass keine beengenden oder beklemmenden Gefühle entstehen. Wahlweise kann in vollkommener Dunkelheit und Stille oder unter dem Einfluss sanfter Lichtspiele über wie unter Wasser und musikalischer Untermalung gefloatet werden.

Hygiene und Dauer
Ihr Floating-Erlebnis

Nach jedem Floating wird die Salzsole abgelassen und in einem speziellen Behälter desinfiziert und gefiltert. Unsere Bademuschel wird mit einer Wasserstoffperoxidlösung gereinigt. So gewährleisten wir, dass jedes Floating unter der Einhaltung höchster hygienischer Anforderungen stattfindet. Die ideale Floatingzeit liegt bei 60 Minuten.

Ihr Floating-Erlebnis erhalten Sie ab 75,00 € pro Person (60 Minuten). Am Tag Ihres Floatings in der diPura Klinik werden wir Sie zunächst genau über alle Abläufe und die Funktionen unserer Floating-Muschel aufklären. Handtücher, einen Bademantel und Badeschlappen stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bitte beachten Sie: Wenn Sie Ihr Floating über einen Gutschein, eine Sonderaktion oder ein spezielles Angebot gebucht haben, möchten wir Sie bitten, diese Dinge selbst mitzubringen. Die in unseren Floatingbereich integrierte Erlebnisdusche bietet Ihnen die Möglichkeit, sich nach Abschluss des Floatings in Ruhe zu duschen und herzurichten.

FAQ zu Floating

Nehmen Sie vor dem Floating keine zu großen Mengen Nahrung oder stark fetthaltige Speisen zu sich. Unter der Einwirkung von Alkohol oder anderer Substanzen ist von einem Floating abzuraten. Am Tag des Floatings bei uns in Essen sollten Sie auf eine Nassrasur oder Epilation verzichten. Durch die Salzsole kann es sonst zu unangenehmem Brennen und Hautreizungen kommen.

Im Floatarium der diPura Klinik in Essen steht es Ihnen frei, ob Sie in Badebekleidung oder unbekleidet floaten möchten. Eine Badekappe benötigen Sie nicht. Ihr Haar wird nach dem Floating salzig sein und eine Badekappe würde es nicht schützen.

Das Einschlafen ist ein Zeichen höchster Entspannung. Haben Sie keine Sorge, dass Sie untergehen könnten. Neben der zu geringen Wassertiefe trägt Sie die Salzsole an der Oberfläche und der Auftrieb verhindert ein Untergehen. Sie können auch nicht kippen, da die Sole eine größere spezifische Dichte aufweist als der menschliche Körper. Denken Sie an einen Korken auf der Wasseroberfläche, so verhält sich auch unser Körper. Ihr Hinterkopf und die Ohren tauchen in das Wasser ein, aber Ihr Gesicht bleibt unberührt.

Sie sollten nicht floaten, wenn Sie erkältet sind oder an einer infektiösen Erkrankung wie z.B. einem grippalen Infekt, Magen-Darm-Beschwerden oder Fußpilz leiden. Auch Patienten mit Hautverletzungen wie Schürf- oder Schnittwunden, Verbrennungen, Hautkrankheiten oder offenen Wunden sollten deren Heilung vor einem Floating abwarten. Ebenso nicht floaten sollten Menschen mit einer unbehandelten Epilepsie, Dialysepatienten, Klaustrophobiker, Patienten mit Herzmuskelerkrankungen und hohem Blutdruck sowie Patienten in psychiatrischer Behandlung. Letztere sollten ein Floating mit dem behandelnden Arzt besprechen.

Schwangere Frauen sollten vorher mit ihrem Arzt Rücksprache halten. Ein Floating kann besonders in der Schwangerschaft als sehr wohltuend empfunden werden, weil die Schwerelosigkeit die stark beanspruchte Wirbelsäule entlasten kann.