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diPura Zahnklinik Essen - Parodontitis. Foto: diPura / 80 GRADdiPura Zahnklinik Essen - Parodontitis. Foto: diPura / 80 GRADdiPura Zahnklinik Essen - Parodontitis. Foto: diPura / 80 GRAD

Studie belegt: Erhöhtes Demenzrisiko durch Parodontitis

Seit 1997 wird in einer Langzeitstudie der SHIP (Study of Health in Pomerania/Leben und Gesundheit in Vorpommern) der Einfluss von Zahnerkrankungen auf die Allgemeingesundheit der Menschen erforscht. Jetzt haben Forscher und Forscherinnen der Universitätsmedizin Greifswald in einer Studie im amerikanischen Fachjournal „Alzheimer’s & Dementia“ bisherige Ergebnisse eines Zusammenhangs zwischen Parodontitis und der Alzheimer-Erkrankung bestätigen können.

Seit 1997 wird in einer Langzeitstudie der SHIP (Study of Health in Pomerania/Leben und Gesundheit in Vorpommern) der Einfluss von Zahnerkrankungen auf die Allgemeingesundheit der Menschen erforscht. Jetzt haben Forscher und Forscherinnen der Universitätsmedizin Greifswald in einer Studie im amerikanischen Fachjournal „Alzheimer’s & Dementia“ bisherige Ergebnisse eines Zusammenhangs zwischen Parodontitis und der Alzheimer-Erkrankung bestätigen können.

Was ist eine Parodontitis?

Die Parodontitis ist eine Erkrankung des Zahnhalteapparats, die mit Zahnfleischschwund einhergeht. Sie ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen weltweit und betrifft altersabhängig 15 bis 45 Prozent der Menschen. Da die Erkrankung meist asymptomatisch verläuft, wird sie leider erst spät erkannt. Unbehandelt kann sie zu Zahnverlust führen und Auswirkungen auf die allgemeine Gesundheit haben. So kann auch die Gefahr für einen Herzinfarkt oder für eine Demenz entstehen.

Zusammenhang zwischen Zahnfleischerkrankungen und Demenz

Methodisch aussagekräftige Studien zu den Auswirkungen von Parodontitis durchzuführen ist sehr schwierig. Erst kürzlich entwickelte statistische Modelle hätten solche Nachweise möglich gemacht. In der Studie der Greifswalder Universitätsmedizin konnte erstmals der Zusammenhang zwischen der Behandlung von Zahnfleischerkrankungen und beginnender Alzheimer-Krankheit in einem quasi-experimentellen Modell von 177 parodontal behandelten Patienten der Greifswalder GANI-MED-Studie (Greifswald Approach to Individualized Medicine) und 409 unbehandelten Teilnehmern aus der SHIP-Studie analysiert werden.

Lässt sich eine Parodontitis vermeiden?

Ein wichtiger Ansatz gegen das Risiko, an Demenz zu erkranken, ist die Prävention durch eine Parodontitis-Behandlung. In der Studie konnte durch den Vergleich der verschiedenen Teilnehmenden gezeigt werden, dass eine vorgenommene Behandlung der Parodontitis den Verlust der Gehirnsubstanz minderte.

Wir freuen uns Ihnen neben einer schonenden ärztlichen Zahnfleischbehandlung auch eine professionelle Zahnreinigung anbieten zu können. Diese Methode gilt zugleich als beste Vorsorge gegen Parodontitis.

Kommen Sie in unserer Klinik vorbei und lassen Sie sich jetzt bezüglich Ihrer Zahnerhaltungstherapie beraten!

Ihr diPura Team